
Rezension: Flügel aus Sternenlicht
Titel: Flügel aus Sternenlicht
Autor/in: Allison Saft
Format: Print // eBook
Seitenanzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3551281449
Zum Kaufen: Carlsen Verlag
Klappentext
In diesem Fantasy-Abenteuer der New York Times-Bestsellerautorin Allison Saft muss eine junge Feenkönigin voller Magie und Romantik verbotene Verbindung eingehen oder riskieren, dass eine unaussprechliche Gefahr alles zerstört, was ihr lieb und teuer ist. Es ist Jahrhunderte her, dass eine Fee aus dem Tal der Feen den Winterwald betreten hat, und während die meisten die Legenden die Monster fürchten, die in den eisigen Landen lauern, kann Clarion nicht anders, als von der stoischen Schönheit des Winters fasziniert zu sein. Doch unter den wachsamen Augen des amtierenden Monarchen und der saisonalen Minister des Hofes hat Clarion wenig Zeit für Tagträume, während die Tage bis zu ihrer Krönung immer kürzer werden.
Dann treffen Berichte über ein Monster ein, das vom Winter in den Frühling übergeht, um den Weg zum Palast finden. Clarion sieht den Sieg über diese Bedrohung als Gelegenheit, zu beweisen, dass sie ihrer neuen Rolle würdig ist. Doch anstatt ein Monster am Rande des Winters zu finden, trifft sie auf Milori, einen jungen Wächter des Winterwaldes. Gemeinsam gehen sie eine ganz besondere Verbindung ein, während sie um die Rettung ihres Landes kämpfen.
Doch schon bald entdecken sie, dass es einen Grund gibt, warum eine Warmzeitfee und eine Winterfee nicht zusammen sein dürfen. Und der Preis dafür könnte genauso tödlich sein wie die Monster, die durch die Winterwälder streifen.
Entdecken Sie den Ursprung der mitreißenden Romanze zwischen der Königin des Tals der Feen “Pixie Hollow” und dem Herrn des Winterwaldes.
Rezension
Der Einstieg ist mir persönlich leicht gefallen, weil ich den Schreibstil sehr angenehm fand und die Geschichte sich in einem langsamen Tempo entwickelt. Manchmal war mir das Tempo etwas zu langsam, aber allgemein hat die Geschichte eine wunderbare Atmosphäre vermittelt. Ab der Mitte wird das Tempo immer schneller und es passieren einige Wendungen mit den man nicht unbedingt gerechnet hat. Hier wird der Fokus nicht auf Action und Schnelligkeit gelegt, sondern auf Emotionen und das mochte ich sehr. Die Hauptfiguren haben ihren Raum zur Charakterentwicklung erhalten und konnten im Sturm mein Herz erobern.
Die Charaktere sind sehr schön und individuell ausgearbeitet worden. Clarion ist eine junge Warmzeitfee und auch die angehende Königin. Man merkt das sie teilweise ein paar Selbstzweifel hat, aber im Lauf der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter und lernt sich mehr zu vertrauen. Milori der Wächter der Winter. Am Anfang ist er sehr geheimnisvoll, verschlossen und wirkt extrem kühl, aber auch hier merkt man wie er sich weiterentwickelt und immer mehr auftaucht.
Das Setting wurde sehr gut beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Wir finden hier viele alte Elemente die wir bereits von Disney kennen, aber auch einige neue Elemente die dem ganzen einen frischen Wind einhauchen lässt.
Allgemein hat mir die Geschichte und der Verlauf der gut gefallen, weil man mit den Hauptfiguren mitfiebert und sie immer mehr ins Herz schließt. Gerade am Ende kam dieser “WOW-Moment”, das es doch etwas anders war als ich erwartet habe. Es ist logisch, aber anders. Ich persönlich hätte es mir anders gewünscht, aber für den Lauf der Geschichte ging es nicht anders … Ich verlasse die Geschichte mit einem Kloß im Hals.
Fazit
“Flügel aus Sternenlicht” von Allison Saft ist anders als ich persönlich erwartet habe. Die Charaktere und das Setting sind fantastisch und ausschlaggebend für die wunderbare Atmosphäre die man beim Lesen spüren kann. Es gab einige Wendepunkte und Überraschungen und gerade das Ende ist nicht wie ich es erhofft hatte, aber wenn man die Geschichte aufmerksam gelesen hat weiß man, dass es kein anderes logisches Ende hätte geben können. Auch wenn ich nicht ganz zufrieden bin, so muss ich fünf Sterne vergeben, weil die Geschichte außergewöhnlich und gerade durch das Ende etwas ganz besonderes bleibt.



