Rezension: Das kalte Reich des Silbers - Das Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt -

Titel: Das kalte Reich des Silbers
Autor/in: Naomi Novik
Format: Print // eBook
Seitenanzahl: 576 Seiten
ISBN:978-3570165492
Verlag: cbj


Klappentext

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Rezension

Eine Rezension die mir wirklich nicht sehr leicht gefallen ist, denn ich war enttäuscht. Ich habe mich verzaubern lassen durch dieses wirklich wunderschöne Cover und habe eine riesengroße Geschichte dahinter erwartet und was bekam ich? Einen dicken “Schinken” der mich mit dem Gefühl zurücklässt das ich in der Zeit hätte ein Highlight lesen können … Warum ich das so hart sagen muss?

Es fing bereits am Anfang an, es passierte nichts. Eine lange Zeit passierte einfach gar nichts. Ich habe mich gelangweilt und wirklich darauf gewartet das endlich mal die Spannung entsteht die der Klappentext zuvor in mir aufgerufen hat. Ich frage mich immer noch, wie man über 500 Seiten lesen kann und hinterher das Gefühl hat, als hätte man gar nichts gelesen?

Der Schreibstil selbst ist eigentlich ganz gut. Er ist bildlich und auch locker gehalten, aber was der Autorin überhaupt nicht gelungen ist: Der Übergang der Erzähler. Wir lesen hier aus mehreren Perspektiven in der Ich-Form. Das an sich ist kein Problem, denn ich liebe diese Form, aber ich wusste manchmal gar nicht von wem ich nun die Sicht lese? Bis ich verstanden habe um wen es hier nun geht, da sind schon einige Textpassagen verflogen und daher konnte ich auch überhaupt keine Beziehung zu irgendeinem Charakter aufbauen.

Allgemein empfand ich die Geschichte nicht als stimmig und rund. Mir fehlte der Tiefgang, die Verbindung zu den Hauptfiguren, der Pepp der mich hat weiterlesen lassen … Es hatte sich gezogen wie ein Kaugummi.

Fazit

Wenn ich eins gelernt habe: Ein schönes Cover verspricht keine schöne Geschichte. Wer auf zähe Geschichten, kalte Hauptfiguren und verwirrende Perspektivenwechsel steht, der macht mit diesem Buch nichts falsch,  wer aber eine grandiose Geschichte mit Abenteuern, Überraschungsmomenten und starken Hauptfiguren steht, dem sollte gesagt sein: Finger weg. Ich hatte schon lange keine so trockene und langatmige Story gelesen. Ein absoluter Flop, der nur durch einen bildhaften Schreibstil glänzen kann.

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Weitere interessante Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen und auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslinks und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 

 

©
Cover: cbj
Foto: Stefanie Wirtz
Schriftzüge,Fotobearbeitung, Bewertungmotive: Photoshop// Stefanie Wirtz

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4 Kommentare

  1. Das Cover hat mich auch sofort angesprochen. Ja da hat der Designer ganze Arbeit geleistet. Ich bin auch immer überaus endtäuscht, wenn das Buch dann meine Erwartungen nicht erfüllt.
    Alles Liebe
    Annette

  2. Oh nein das ist wirklich ärgerlich. Da freut man sich auf ein Buch und dann wird man so bitter enttäuscht! 🙁 Da merkt man wieder, dass man sich eben nicht nur von der Hülle blenden lassen darf.

    Hoffe dein nächstes Buch ist besser.

    Alles Liebe,
    Julia

  3. Mir passieren als CoverLover auch oft Fehlgriffe, das nervt, aber ich kann es einfach nicht abstellen. Sobald ich ein hübsches Buch sehe, ist es bereits fast gekauft.

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