Rezension: Der Ruf des Teufels

Titel: Der Ruf des Teufels
Autor/in: Ella Amato
Format: eBook
Seitenanzahl: 413 Seiten
ISBN:978-3-646-30110-6
Verlag: Dark Diamonds


Klappentext

**Wenn sich dein Herz nach der Hölle sehnt…**
»Du bist die Blutprinzessin. Dein Blut ist es, welches Dämonen Macht verleiht.« Diese zwei Sätze stellen das Leben der 20-jährigen Judy mit einem Schlag auf den Kopf. Eben war sie noch eine Literaturstudentin aus Chicago und jetzt muss sie vor grässlichen Höllenwesen fliehen. Und damit nicht genug: Eine Prophezeiung besagt, dass Judy den Teufel höchstpersönlich ehelichen wird. Das will der Dämonenjäger Aiden um jeden Preis verhindern. Er hält rund um die Uhr an Judys Seite Wache. Gerade als es Judy einfach zu viel wird, begegnet sie dem verlockend düsteren Nathan. Nie hätte sie gedacht, dass der Teufel eine solche Anziehungskraft haben könnte…

Rezension

Durch das wunderschöne und einzigartige Cover bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich hatte den Klappentext vorher nicht gelesen, aber wusste direkt, das ich es lesen muss!

Der Einstieg fiel mir ganz leicht, denn ich mochte den flüssigen Schreibstil der mir unbekannten Autorin wirklich gerne. Er war einfach gehalten, aber nicht langweilig – eine perfekte Mischung für mich.

Leider kam ich aber nicht so gut mit den Hauptfiguren zurecht. Sie wirkten für mich  zwar greifbar, gefielen mir allerdings von den Eigenschaften nicht besonders gut. Judy war anstrengend und sehr naiv, so das ich oft den Kopf schütteln musste. Allgemein fehlte mir bei allen Charakteren der Tiefgang um eine enge Verbindung aufbauen zu können.

Als schade empfand ich ebenfalls, dass die Idee der Geschichte zwar total spannend war, aber die Umsetzung dieser tollen Grundidee nicht komplett ausgeschöpft wurde. Mir fehlte es teilweise an Spannung, daher kamen für mich einige Längen die das Buch für mich persönlich etwas langgezogen haben. War ich erstmal wieder in der Story angekommen, gelang mir der Lesefluss allerdings gut.

Das Ende war für mich etwas plötzlich und ließ mich doch mit einigen Fragen zurück. Daher war auch dies für mich nicht total überzeugend um das Ruder komplett rumzureißen.

Fazit 

Eine Geschichte die wirklich eine wahnsinnig spannende Grundidee beinhaltet, allerdings noch nicht komplett ausgeschöpft wurde. Müsste ich das Buch beschreiben, wäre es ein Diamant der noch in der Rohfassung steckt und poliert werden muss. Es gab aber einige angenehme Ansätze die mich sehr begeistern konnten und die Geschichte für mich doch 3 Sternchen verteilen lässt.

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©
Cover: Dark Diamonds
Hintegrundbild: Pixabay
Schriftzüge,Bewertungmotive: Photoshop// Stefanie Wirtz

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8 Kommentare

  1. Hey liebe Steffi,

    das Cover ist wirklich toll. Das hätte mich auch eingeladen zum Buch zu greifen. Allerdings hat mich deine ehrliche Rezension auch nachdenklich gemacht und denke, dass ich das Buch erst einmal nicht lesen werde.
    Zum Glück gab es ja Stellen die dir gefallen haben. Das finde ich immer wichtig, wenn die gesamte Story noch nicht richtig rund ist.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. ach sowas ist immer super schade, gerade wenn ein Buch so vielversprechend wirkt und sogar noch einen guten Eingang hat! aber mit schwachen Protagonisten und einer schlechten Umsetzung würde ich auch nicht so gut klar kommen und mir ein schnelles Ende wünschen 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

  3. Schade dass die Charaktäre nicht so gut ausgearbeitet wurden. Als du geschrieben hast, dass dir Judy zu Naiv ist, musste ich spontan an Sookie von True Blood denken – Nie so eine nervige, naive und flache Hautperson erlebt. Der Rest der Serie gefiel mir zwar gut, aber dass hat es für mich fast schon kamputt gemacht. DAher kann ich das gut verstehen.
    Liebe Grüße,
    Tama <3

  4. Danke für deine kritische Rezension 🙂 Ich mag solche Geschichten eigentlich gar nicht so, aber der Klappentext hätte mich wohl auch überzeugt 🙂 Auch wenn die Geschicht jetzt irgendwie auch nicht „neu“ ist.

    Liebe Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

    1. Author

      Ich sage immer: Das Rad kann man nicht neu erfinden, es gibt ja sooo viel Literatur … Da was völlig neues zu finden ist eigentlich total schwer.

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