Rezension: Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

Titel: Heliopolis – Magie aus ewigem Sand
Autor/in: Stefanie Hasse
Format:  Print / eBook
Seitenanzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3743200920
Verlag: Loewe Verlag


Klappentext 

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint.

Rezension

Als ich das Cover das erste mal gesehen hatte, da wusste ich direkt: Dieses Buch muss ich lesen. Die Bücher von Stefanie Hasse konnten mich bisher immer überzeugen, daher waren meine Erwartungen schon recht hoch.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, lebendig und leicht gehalten, so dass man bei den Situationen mitfiebern muss und immer ein richtiges Kopfkino hat. Ich mochte die Beschreibungen und Ausschmückungen von den Orten und konnte mich gut hinein versetzen in die verschiedene Charakteren. Am Anfang war es vielleicht etwas viel, aber ich bin mit dem Tempo mitgekommen und konnte mich fallen lassen und die Geschichte genießen.

Aufgeteilt ist das Buch in zwei Zeiten. Die Zeit auf der Erde, aber auch die Zeit in Heliopolis. Beides wechselt öfters und füllt uns mit weiteren Informationen. Beide Varianten waren sehr interessant und haben mich gut unterhalten.

Die Spannung war immer gegeben, aber teilweise war es schwer bei dem rasanten Tempo mitzuhalten. Was mich allerdings gestört hat war die Tatsache, dass ich nicht komplett mit den Figuren warm wurde und viele Charaktere für mich eher blass waren und ich dadurch nicht diese enge Bindung gespürt habe, die ich eigentlich von ihren Büchern gewohnt war.

Mein Fazit

Eine wahnsinnig komplexe Geschichte mit einem wunderbaren malerischen und bildlichen Schreibstil entführt uns  in eine Welt die wir vorher nicht gekannt haben. Spannende Ereignisse, fesselnder Schreibstil und tolle Dialoge konnten mich super unterhalten. Einziger Kritikpunkt ist, dass ich mit den Charakteren noch nicht eins geworden bin, aber vielleicht kommt das im zweiten Teil.

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©
Cover: Loewe Verlag
Hintergrund: Pixabay
Schriftzüge,Bewertungmotive: Photoshop// Stefanie Wirtz

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5 Kommentare

  1. Ein solider Artikel, der einen schönen Eindruck vom Buch und seinen Stil gibt.

    Ich selber hätte mir nach deinem tollen Einstieg ein bisschen mehr zu lesen gewünscht. Deine Art zu beschreiben finde ich klasse.

    Toll wäre es gewesen noch ein bisschen mehr von dir selber über den Inhalt zu hören und ein bisschen mehr Analyse, was die duale Erzählung aus macht.

    Du hast viel Zeit in die Hintergrundarbeit zu deinem Artikel gesteckt und darfst dafür, gerade mit deinem gut lesbaren Schreibstil, auch die Loorbeeren einfahren. 🙂

  2. Die Autorin Stefanie Hasse kenn ich gar nicht, aber die Geschichte klingt super!! Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit & Lust zum Lesen… denn deine Rezensionen machen Lust aufs Lesen!

  3. Hey!

    Trotz deiner Kritik macht deine Rezension Lust auf mehr. Wobei es mir doch sehr wichtig ist, mit den Figuren warm zu werden. Ich habe das Buch noch nicht bestellt (glaub ich…), diskutiere aber noch quasi mit mir selbst. Durfte Steffi bei einem Lesefest erleben und da bin ich schon auf die Geschichte neugierig geworden.
    Danke für deine Rezi!
    Eine lesereiche und angenehme Woche wünscht:
    Sara 🙂

  4. zwar muss ich zugeben, dass mich das Cover jetzt gar nicht so sehr anzieht – aber der Klappentext tut es dafür umso mehr!

    solche metaphernreichen und komplexen Geschichten findet man inzwischen viel zu selten noch, weil alle versuchen etwas anderes nur nachzuahmen! da stelle ich mir Heliopolis als eine tolle Abwechslung vor 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  5. Icv mag Steffi Hasse als Person ja unheimlich und auch ihren Schreibstil sehr! Heliopolis liegt hier auch noch, da ich aber Steffi kenne und weiss dass ich es lieben werde warte ich vielleicht auch bis Teil 2 erscheint und lese es dann ohne ohne fiese Wartezeit

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