Rezension: Immer ist ein verdammt langes Wort

Titel: Immer ist ein verdammt langes Wort
Autor/in: Sabine Schoder
Format:  Print // eBook // Hörbuch
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN: 978-3737357432
Verlag: Fischer Verlag

 


Klappentext

Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.

 

Rezension

Von Sabine Schoder hatte ich bisher noch keine Bücher gelesen, aber schon viel gutes gehört, daher waren meine Erwartungen ziemlich hoch und die Neugier auf die Geschichte umso größer.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht, flüssig und einfach. Die Worte fliegen förmlich davon, denn die Autorin versteht es uns Leser in einen Strudel voller Emotionen zu ziehen.

Die Hauptfiguren fand ich unheimlich sympathisch und ich habe sie direkt gemocht. Rena hatte einen schweren Unfall und leidet seitdem unter den Folgen. Sie hat mich am meisten berührt und mir unglaublich gut als Hauptfigur gefallen. Auch die anderen Figuren haben ihren Charakter erhalten und konnten überzeugen.

Der Verlauf der Geschichte ist wahnsinnig interessant zu verfolgen, weil man durch den detaillierten Schreibstil wirklich mit den Figuren mitfühlen kann und schon ein kleines bisschen das Kopfkino laufen hat.

Obwohl die Storyline eher traurig ist konnten mich die Dialoge doch ein wenig zum Schmunzeln bringen. Es ist keine leichte Lektüre und definitiv nichts für zwischendurch, aber dafür umso ein Buch zum Nachdenken, lieben und hoffen.  Ich kann gar nicht so viel vom Inhalt verraten, weil ich sonst sicherlich zu viel verraten würde, aber das Buch hat mich wirklich beeindrucken können.

Das Ende war eine Überraschung, weil ich nicht unbedingt damit gerechnet habe und dachte es wäre anders, aber ich bin zufrieden. Überraschende Enden sind immer etwas woran man gerne zurückdenkt und zeigt, dass eine Storyline sogar am Schluss noch überraschen kann.

Fazit

Sabine Schoder hat mich mit “Für immer ist ein verdammt langes Wort” wirklich von ihrer Qualität als Autorin überzeugen können. Das Buch zieht einen in einen Strudel voller Emotionen. Ein Buch was tiefsinnig und emotional ist. Mich als Leser konnte die Storyline unglaublich überzeugen und wirklich fesseln. Absolute Empfehlung.

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen und auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslinks und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 

 

 

Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: Fischer Verlag

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4 Kommentare

  1. Hi Stefanie,
    als jugendlicher hatte ich immer viel gelesen. Mittlerweile hat sich das geändert und ich hole mir lieber Bücher in der Hörbuchversion um sie bei der Fahrt zur Arbeit oder einfach zum Entspannen anzuhören.
    Dieses Buch klingt sehr interessant und Renas Schicksal erinnert mich an meine eigene Situation.
    Dass es sich hier um eine sehr vielseitige Story handelt gefällt mir und auch dass das Ende unerwartet ist finde ich super.
    Bin schon sehr gespannt wann die Hörbuchversion erscheinen wird!
    LG
    Stephan von Blindfuchs.de

  2. Klingt aber nach einem sehr breit gelutschtem Thema, welches so oder so ähnlich immer wieder aufgewärmt wird. Ein Unfall verändert alles und dann entwickelt eine neue Liebe, ein Hobby, ein Job etc.

    Da bin ich direkt raus 🙂 Danke dir trotzdem für die Zusammenfassung.

  3. Vom Titel her hätte ich jetzt eine andere Story erwartet, aber was du uns über den Inhalt verrätst, klingt auch ansprechend. Ich möchte zwar nicht mit der Hauptperson tauschen, aber die Liebe darf mir auch gern vor die Füße fallen!

    Liebe Grüße
    Jana

  4. Klingt nach einer guten Urlaubslektüre für mich – traurige Bücher schaffe ich nicht so nebenher. Kommt wie immer auf die Bibliotheksliste 🙂

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