Rezension: Tochter der Tiefe

Titel: Tochter der Tiefe
Autor/in: Rick Riodan
Format:  Print // eBook // Hörbuch
Seitenanzahl: 384  Seiten
ISBN: 978-3551557551
Verlag: Carlsen Verlag

 


Klappentext

Als aus heiterem Himmel die Meeres-Akademie hinter Ana in die Luft fliegt, kann sie es nicht fassen. Welcher unbekannte Feind hat es da auf sie abgesehen? Ana und ihre Freunde fliehen aufs Meer, doch auch hier sind sie nicht sicher. Ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Licht: Ana ist die letzte Erbin von Kapitän Nemo und deshalb die Einzige, die das legendäre U-Boot Nautilus wieder flott machen kann. Als sie das Boot finden, stellt sich heraus, dass Ana über Musik sogar mit der Nautilus kommunizieren kann, denn diese ist von künstlicher Intelligenz beseelt. Aber ihr Gegner hat sie schon aufgespürt …

 

Rezension

In aller erster Linie bin ich ja eine Person die immer vom Cover angezogen wird und genau das war der Grund wieso ich den Klappentext lesen musste. Das Cover ist so detailreich und verspricht so viel Fantasie und Abenteuer und dazu dieser Klappentext, hach… Ich war richtig erfüllt mit Vorfreude.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir zum Glück durch den lockeren und vielseitigen Schreibstil von Rick Riodan sehr leicht gefallen. Er versteht es uns Lesern die Atmosphäre mit Hilfe von Wörtern zu vermitteln und auch die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind zwar detailliert, aber erschlagen einen nicht. Man bekommt das Gefühl, dass er einfach immer die perfekten und richtigen Wörter findet.

Wir lernen direkt am Anfang Ana kennen. Ana hatte es nicht immer leicht und trägt jede menge Verantwortung mit sich rum, aber in meinen Augen meistert sie dies sehr gut. Ana ist die Nachfahrin von Kapitän Nemo. Sie ist total sympathisch, aufgeweckt und absolut kein 0815 Charakter.  Im Lauf der Geschichte erfahren wir immer mehr über sie. Auch die anderen Figuren sind sehr gut ausgearbeitet worden und wurden individuell gestaltet. Alle haben ihren gewissen Charme, Stärken und auch Schwächen erhalten. Freundschaft wird in diesem Roman sehr groß geschrieben und genau das hat mir sehr gut gefallen.

Die Handlung in der Geschichte ist präzise, auf den Punkt gebracht und abenteuerlich. Ich habe es geliebt zusammen mit Ana und ihren Freunden die Geheimnisse rund um Nautilus entdecken zu dürfen. Die Beschreibungen waren episch und haben mir ein richtiges Kopfkino zaubern können. Die ganze kleinen Details haben die Beschreibungen einfach perfekt gemacht. Dadurch das es einige überraschende Wendungen gab, war der Spannungspegel enorm hoch und hat mein Adrenalin rasen lassen. Langeweile kam hier definitiv nicht auf und ich fühle mich sehr gut unterhalten. Von den Handlungssträngen kann nicht euch nicht wirklich viel erraten, weil ihr es schließlich selbst entdecken sollt.

Das einzige was mich tatsächlich etwas gestört hat waren die Schreibfehler die sich doch hier und da mal wieder aufgetan haben, aber dafür kann der Autor nichts, denn die Geschichte an sich ist wirklich ein Abenteuer und daher kann ich da wirklich ein Auge zudrücken.

Das Ende … Ja, was soll ich sagen? Wer die Bücher von ihm kennt, weiß was gemeint ist mit einem “typischen Rick Riodan Ende”. Ich kann damit leben und bin immer noch begeistert von den Geheimnissen und Abenteuer die wir zusammen mit den Figuren entdecken durften.

 

Fazit

Rick Riodan hat mit “Tochter der Tiefe” wieder gezeigt was für ein großartiger Autor in ihm steckt. Imposante Beschreibungen, viel Abenteuer und Überraschungen runden diesen Roman ab. Es war mir eine Freude zusammen mit Ana und ihren Freunden dieses Abenteuer erleben zu dürfen und bin bis zur letzten Seite begeistert von diesem unglaublichen Setting.

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

 

… Leider bisher noch keine entdeckt …

 

 

 

Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz

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