Serienkritik: Bridgerton – Staffel 1

Titel: Bridgerton Staffel 1
Genre: Historiendrama
FSK: 16
Bisherige Staffeln: 2
Episodenlänge: 53–72 Minuten
Schauspieler:


Trailer: *Klick*
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Beschreibung

Während der Ballsaison im Jahr 1813 in der Londoner High Society versuchen die acht Geschwister der Familie Bridgerton die Liebe zu finden. Als die älteste Tochter eine Romanze mit dem Duke von Hastings vorgibt, entstehen langsam echte Gefühle.

Meine Meinung

Durch eine liebe Arbeitskollegin habe erst überhaupt von der Serie erfahren, da sie meinte es hätte eine gewisse Ähnlichkeit mit “Stolz und Vorturteil”. Da es eigentlich gar nicht mein Genre ist, aber ich “Stolz und Vorurteil” geliebt habe wollte ich unbedingt die Serie sehen. Und was soll ich sagen? Innerhalb von vier Tagen war die erste Staffel komplett durchgeschaut.

Die gute Frage ist wieso mich die Serie so begeistern konnte. Das kann ich ganz schnell beantworten und zwar: Die Schauspieler haben hier wirklich eine tolle Leistung gebracht und die Storyline ist sehr gut durchdacht und schön umgesetzt worden.

Die Schauspieler haben ihre jeweilige Rolle so gut verkörpert, dass ich das Gefühl hatte es wäre wirklich Realität und überhaupt nicht gespielt. Es gab keine Figur die nicht lebendig wirkte. Ich fand es auch spitze, dass es so viele verschiedene Charaktere gibt die sich nicht hätten mehr unterscheiden können und dennoch sind sie teilweise miteinander befreundet oder verwand. Die Vielfalt fand ich hier wirklich großartig. Richtig witzig finde ich, dass zum Beispiel die Schauspielerin die Eloise verkörpert in wirklichkeit fast 10 Jahre älter ist, genauso wie Penelopé. Den beiden hätte ich nie angemerkt das sie doch so weit vom Alter in der Geschichte entfernt sind. Hut ab vor so einer riesen großen Leistung.

Das Setting war jedes Mal ein Erlebnis. Die Schlösser und Häuser sind wirklich wunderbar gewesen und auch die Kleider haben einen immer zum Träumen eingeladen. Man war bei jedem Ball gespannt was die Menschen wieder tragen würden.

Die Liebesgeschichte zwischen dem Duke und Daphne war sehr gut umgesetzt worden. Sie wirkte realistisch und nicht zu übertrieben. Ich fand auch nicht das es zu sehr in die Länge gezogen wurde, sondern genau passend. Toll war es auch, dass man viele Hintergrundinformationen von Simon (der Duke) erfahren hat um ihn somit besser verstehen zu können. Daphne und Simon haben diese Staffel lebendig gemacht und uns Zuschauer wirklich gut unterhalten. Die Nebenrollen wie zum Beispiel: Penelope, Eloise etc. waren aber auch immer wieder eine willkommene Abwechslung haben genug Raum bekommen um sich stehts weiterzuentwickeln.

Viele haben die Serie mit den Büchern verglichen. Dazu kann ich nichts sagen, da ich die Bücher nie gelesen habe, aber was ich gesehen habe hat mir wirklich gut gefallen.

Mit dem Ende war ich sehr zufrieden und kann mich nicht beschweren. Es wirkte nicht gespielt, sondern echt und war genau auf den Punkt gebracht. Das Staffelende ist  ein guter Abschluss selbst wenn es keine Fortsetzungen mehr geben würde, aber zum Glück gibt es bereits eine zweite Staffel.

 

 

Mein Fazit

Obwohl historische Filme/Serien eigentlich nicht mein Lieblingsgenre ist hat mich diese Serie mehr als überzeugt. Innerhalb von vier Tagen wurden 8 Folgen “gesuchtet” und das soll was heißen. Die Serie lebt von den Schauspielern, denn diese sind einmalig und haben hier eine sehr gute Leistung gebracht. Das Setting, die Kostüme und auch die Story im Allgemeinen runden das Gesamtpaket ab und haben für mich eine “perfekte” Serie gezaubert.

 

 

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