Serienkritik: Friedmanns Vier

Titel: Friedmanns Vier
Genre: Drama/Soap
Folgen: 8
Länge: ca. 42 Min pro Folge
Bisherige Staffeln: 1
Schauspieler: Tom Beck, Picco von Groote, Anna-Lena Schwing


Trailer: *Klick*
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Beschreibung

Die Dramaserie „Friedmanns Vier“ zeigt die Familie Friedmann, die durch einen tödlichen Autounfall ein großes Loch gerissen wird: Emma (Picco von Groote) stirbt und hinterlässt ihrem Mann Mischko (Tom Beck) die schwierige Aufgabe, die drei gemeinsamen Kinder Maya (Anna-Lena Schwing), Tilda (Kya-Celina Barucki) und Carla (Amadeo*Leo Arndt) in die Zukunft zu führen. Für die kleine Familie beginnt eine Zeit schwieriger Trauerbewältigung. Vater Mischko muss den Verlust einerseits für sich verarbeiten, andererseits seinen Kindern eine starke und helfende Hand bieten. Dabei hatten Emma und er immer gemeinsam abgewägt, wenn es um Erziehungsfragen ging. Nun muss er alle Entscheidungen selbst treffen.

 

Meine Meinung

Auf Friemdanns Vier bin ich ehrlich gesagt durch die Werbung aufmerksam geworden. Mich hatte der Trailer neugieirg gemacht und auch die Thematik war interessant, daher habe ich die Serie zusammen mit meinem Mann und meiner Mutter geschaut. Die Serie kann man zur Zeit nur auf RTLPlus schauen.

Die Episoden an sich haben mit knapp 42 Minuten eine angenehme Länge um sich nicht zu schnell “satt” zu sehen. Die Episoden bauen aufeinander auf.

Die Serie an sich wurde meiner Meinung nach ziemlich gut umgesetzt, da die Schauspieler ihre Rollen sehr gut verkörpern können. Tom Beck kannte ich bereits aus anderen Serien und wusste das er einiges auf den Kasten hat, aber auch die verstorbene Mutter und die drei Kinder haben einfach eine sehr große schauspielerische Leistung hingelegt. Selbst die Nebenfiguren wie der Opa, Oma, Lehrerin etc. haben die Serie bereichern können. Ich mochte die Figuren, weil sie sehr authentisch spielen und man somit das Gefühl bekommen hat als wäre die Serie wirklich “echt”.

Die Thematik ist ziemlich traurig, weil Mischko (der Vater) sich nach dem plötzlichen Tod seiner Frau ganz alleine um die drei Kinder kümmern muss. Klar, er hat Freunde und Großeltern, aber die richtige Verantwortung bleibt auf seinem Rücken. Dadurch das er drei Töchter hat, hat er auch das ein oder andere Problem zu lösen und natürlich bleibt die Trauer um seine geliebte Frau auch noch Thema. Für mich wurde das Thema mit dem Verlust sehr gut umgesetzt und dadurch das vier Menschen aus der Familie “übrig” bleiben und alle ihre eigenen Facetten haben, erleben wir wie verschieden Menschen mit Trauer und Verlust umgehen. Welche Probleme Teenager haben können, wie man mit all dem klar kommen kann.

Dadurch das wir halt auch die ganze Zeit in der Serie das Leben der einzelnen Familienmitglieder erleben gab es auch einige lustige Stellen, diese haben die Situation und das traurige Gefühl aufgelockert.

Für mich war die Umsetzung durch die Schauspieler und der Storyline wirklich gelungen.

 

Mein Fazit

“Friedmanns Vier” ist eine außergewöhnliche Serie die sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzt und aufzeigt wie andere Familienmitglieder mit dem Verlust der Mutter umgehen. Die Storyline ist gut durchdacht und die schauspielerischen Leistungen von allen Schauspielern ist wirklich auf einem hohen Niveau. Meine Familie und ich waren wirklich begeistert von der Serie und fühlten uns zu jeder Zeit gut unterhalten.

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Seit langem die emotionalste Serie die ich gesehen habe, war auch jahrelang alleinerziender Vater von meinem Sohn und hatte auch sehr viel Höhe und Tiefen mitgemacht. Stelle mir die Situation bei einem Vater mit 4 Töchter noch viel krasser vor.
    Eine Serie die sehr nah an der Realität spielt, freue mich auf mehr davon

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