17.01.2018

Rezension: Wächter: Die letzte Entscheidung




Titel:
 Wächter: Die letzte Entscheidung (Achtung: Teil 3)
Autor/in: Jessica Stephens

Format:
 Print / E-Book
Seitenanzahl:
 302 Seiten

Melody lebt, sie hat den entscheidenden Kampf um die Regentschaft überstanden und dabei alles verloren. Eingesperrt und bewacht vom neuen Regenten muss sie ihre Tage bestreiten. Doch viel schwerer wiegt die Trauer über die Verluste, aber sie ist wie leer, einfach nicht fähig zu trauern. 
Ihre Liebe zu Ethan ist zerstört, sie fühlt sich einsam und ihre Trauer zerfrisst sie. Als sie das Gefühl hat, verloren zu sein, fällt sie eine folgenschwere Entscheidung - sie will keine Wächterin mehr sein. Aber wer einmal die Welt der Wächter verlässt, für den gibt es kein Zurück mehr – wird Melody alles aufgeben, wofür sie gekämpft hat?
Nachdem ich den ersten und zweiten Teil schon förmlich verschlungen habe, habe ich mich wahnsinnig auf den dritten und finalen Teil gefreut.

Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, denn man ist wieder direkt in den Geschehnissen drin. 

Der Schreibstil ist wie in den Teilen davor sehr fesselnd und gut detailiert. Die Autorin versteht uns Leser in den Bann zu ziehen und lässt uns bis zum Ende nicht zur Ruhe kommen.

Die Charaktere haben eine enorme Wandlung durchgenommen und sind durch ihre Entscheidungen und Aufgaben gewachsen und beständiger geworden. Ich mochte die Entwicklung sehr. 

Wenn ich die Vorgänger als spannend empfunden habe, dann ist das hier die Explosion der Spannung, denn ich fand es wirklich sehr interessant und extrem spannend wie sich die ganzen Dinge entwickeln werden. Man hat mitgehofft und mitgelitten und es war ein wirklich emotionsvolles Buch. 

Was mir besonders gefiel, dass hier die Geheimnisse gelüftet wurden und man nicht einfach im Regen stehen gelassen wird.
Ein wunderschöner runder und gelungener Abschluss einer tollen Trilogie einer noch recht unbekannten Autorin. Die Autorin hat uns mit drei starken Teilen in eine Welt voller Entscheidungen, Hoffnungen und Gefühlen gezogen und uns erst am Ende aus diesem Gefühlschaos entlassen. Ich habe die Reise genossen und hoffe auf weitere Bücher der Autorin. 


Band 1: Wächter: Wahre Liebe ohne Chance?
Band 2: Wächter: Triff deine Wahl! 
Band 3: Die letzte Entscheidung

15.01.2018

Autoreninterview: Myra Frost


 ©Bea Häsing 

Wie ist die Idee zu deinem aktuellen Buch „Die Dämonenschmiede“ entstanden?

Als Jugendliche war ich zwei Jahre auf einer Internatsschule. Um Punkt 22 Uhr wurden die Haustüren verschlossen, was uns zwangsweise auf kreative Ideen brachte. Ich zum Beispiel bin öfter mal durch ein Dachfenster ausgestiegen und übers Vordach geklettert. Schon damals kam mir der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn wir unter totaler Überwachung stünden. Was hätte das für Auswirkungen auf unser Leben? Welche Macht bekämen unsere Lehrer und Mentoren über uns?

Dämonen faszinieren mich seit jeher, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie sich ungefragt mit meiner Idee verknüpft haben. Es gibt übrigens noch zwei angefangene Kapitel, die über 15 Jahre alt sind. Zum allgemeinen Amüsement stelle ich sie bestimmt mal als Goodies zur Verfügung. Komplett geschrieben habe ich das Buch allerdings erst vorletztes Jahr.

Wie bist du auf dein Pseudonym „Myra Frost" gekommen? Und warum?

Warum ich unter Pseudonym schreibe? Ganz einfach, weil mir mein Nachname nicht gefällt. Ich hatte mal einen Freund mit dem perfekten Nachnamen, doch den wollte ich allein deswegen dann doch nicht heiraten. „Myra Frost“ kam mir urplötzlich in den Sinn und ich dachte: Wow, der Name ist perfekt für mich. Bibbernd habe ich dann recherchiert, ob es bereits eine Autorin mit demselben Namen gibt. Zum Glück bin ich nur auf „Amanda Frost“ gestoßen, deren Vorname sich deutlich genug von meinem unterscheidet.

Wie würdest du deine Hauptfiguren Erin und Raven beschreiben?

Erin besitzt ein gesundes Selbstvertrauen, das aufgrund der Ereignisse schwer auf die Probe gestellt wird. Seit frühester Kindheit legt sie viel Wert auf ihre persönliche Freiheit. Manchmal sprudeln die Worte einfach so aus ihr heraus. Zudem kann man ihr viele Gedanken an der Mimik ablesen, was sie oft in Schwierigkeiten bringt. Obwohl sie aus reichem Elternhaus stammt, ist sie bodenständig geblieben und hat eine ausgeprägte soziale Ader. Ihre Familie ist Erin sehr wichtig, womit sie im Verlauf der Geschichte schwer zu kämpfen hat.

Raven ist ein verschlossener Mensch. Er war nicht immer so, doch die Geschehnisse an der Universität haben ihn zu einem finsteren Kerl gemacht, der nur schwer zu anderen Vertrauen fassen kann. Im Grunde seines Herzens ist er hilfsbereit und gutmütig. Ohne groß zu spoilern kann ich nur verraten, dass er an der Universität diese Charaktereigenschaften besser verbirgt. Sein äußeres Erscheinungsbild hat er der jetzigen Situation angepasst: Er trägt nur schwarze Kleidung und umrandet seine Augen mit schwarzem Kajal.

Wie weit kennst du deine Geschichte, wenn du mit dem Schreiben beginnst? Weißt du zum Beispiel das Ende im Voraus?

Die Haupthandlung plotte ich komplett, weswegen ich auch das Ende kenne. Mitunter erlebe ich beim Schreiben eine Überraschung, wenn zum Beispiel ein Charakter partout nicht das machen will, was er soll. In diesem Fall passe ich den Plot entsprechend an. Von der Nebenhandlung lasse ich mich überraschen. Da tauchen durchaus auch Figuren auf, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte. So erhalte ich mir die Spannung beim Schreiben. Einmal habe ich es mit rein entdeckendem Schreiben versucht, aber das hat überhaupt nicht geklappt. Ich verzettelte mich total und habe schlussendlich doch geplottet.

Gibt es eine/n Autor/in, der/die dich sehr inspiriert beim Schreiben?

Kim Harrison. Ich liebe ihren Schreibstil, ihren Humor und die Rachel Morgan-Serie. Und hey, es kommen Dämonen in ihren Büchern vor. Was will ich mehr?

Zeig uns doch mal einen Schnappschuss von dir ... 

 ©Bea Häsing 


Hast du dir schon mal etwas gewünscht, als du eine Sternschnuppe gesehen hast? Und ist es in Erfüllung gegangen?

Ich wünsche mir jedes Mal etwas, wenn ich eine Sternschnuppe sehe. Manchmal geht es in Erfüllung, manchmal nicht. Wahrscheinlich überfordere ich das Universum ein wenig mit meinen zahlreichen Wünschen.

Wie sieht dein persönlicher Alltag im Zusammenhang mit dem Schreiben aus?

Nachmittags kümmere ich mich um Dinge wie Plotten, Social Media und Recherche. Abends, wenn mein Kurzer im Bett ist, schreibe ich. An Brotjob-Tagen schiebe ich alles dazwischen. Wobei mein Brotjob alles andere als eine Qual ist und mir einen riesigen Spaß bereitet. Ich arbeite als Guide in einem Schloss und richte dort auch Abenteuergeburtstage für Kinder aus. Es ist so perfekt für mich: Ich kann Leute zutexten, die mir auch noch interessiert zuhören.

Zeig uns doch mal deinen "Schreibplatz" ... 



Welches wäre dein absolutes Wunschreiseziel und warum?

Darf ich zwanzig absolute Wunschreiseziele nennen? Ich liebe das Reisen. Hilfe, ich kann mich nicht entscheiden. Ich muss ja nicht mal realistisch bleiben, was mich gerade gedanklich in ein anderes Sonnensystem und in die Vergangenheit zu den Dinosauriern führt. Kopfkino aus! Ich entscheide mich. Jetzt. Für die Antarktis. Ewiges Eis, unwirkliches Licht (wenn nicht gerade Polarnacht ist), unendliche Einsamkeit, absolute Stille (durchbrochen von ungewohnten Geräuschen).

Welches Buchgenre liest du denn gerne?

Fantasy, Dystopie und Thriller.

Hast du Haustiere? Wenn ja, welche? Und wenn nein, warum?

Bis vor kurzem hatte ich einen halben Zoo. Fast alle Tiere nahm ich auf Anfrage auf. Leider sind 2017 einige an Altersschwäche gestorben (2017 war allgemein nicht mein Jahr). Mein Kater hat ebenso das Zeitliche gesegnet wie meine beiden Zwergkaninchen. Einer meiner Wellensittiche hat 2017 auch nicht überlebt, sodass ich jetzt nur noch drei der kleinen Flugungeheuer im Wohnzimmer herumflattern habe. Sie gehen übrigens ausschließlich zum Fressen in den Käfig. Ansonsten halten sie sich zumeist auf ihren Spielplätzen auf. Als mein Katerchen noch lebte, sind sie öfter mal auf seinem Kopf gelandet, was ihn überhaupt nicht gestört hat. Er war immer absolut tiefenentspannt. Die Zwergis lebten draußen im Garten in einem Fünf-Meter-Käfig, der ihnen aber noch zu klein war. Sie haben sich ständig ausgebuddelt und sind im Garten herumgehopst. Ein Wunder, dass sie es bis zum Tod an Altersschwäche geschafft haben.



Tee oder Kaffee?
Tee.

Eisbär oder Braunbär?
Eisbär.

Tulpe oder Rose?
Rose.

Meer oder Berge?
Meer.

Pizza oder Hamburger?
Pizza.


... wenn du die Möglichkeit bekommst ins Weltall zu reisen?

Wenn mein Sohn, sein bester Freund und meine beste Freundin (die Mama des besten Freundes meines Sohnes) mitdürfen, bin ich sofort dabei. Wir entdecken dann bestimmt außerirdische Lebensformen und mischen das Weltall auf.

... wenn du plötzlich unsichtbar wärst?

Ui, das wäre cool. Allerdings nur, sofern ich mich wieder sichtbar machen könnte. Für immer unsichtbar zu sein, wäre nichts für mich. Wenn ich plötzlich unsichtbar wäre, käme sicher meine alberne Ader zum Vorschein. Ich würde Geist spielen und Leute erschrecken.

... wenn du eine Wunderlampe findest und der Flaschengeist dir drei Wünsche erfüllt?

Was passiert denn mit dem Flaschengeist, wenn er alle Wünsche erfüllt hat? Sofern er ein guter Flaschengeist, gefangen und danach befreit ist, würde ich alle Wünsche aufbrauchen. Ist es ein böser Flaschengeist, der nach dem Erfüllen meiner Wünsche sein Unwesen treibt, würde ich vorsichtshalber alle Wünsche aufsparen, falls ich mal einen oder zwei wirklich dringend brauche. Wenn das alles keine Rolle spielt, würde ich mir erstmal ein Jahr Gedanken darüber machen, was ich mir wünsche und dann wahrscheinlich doch nicht alle möglichen Auswirkungen bedacht haben.


Liebe Myra,
vielen Dank  für das wundervolle Interview und den tollen Bildern die du uns gezeigt hast. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!


Aktuelles Buch: 


13.01.2018

Rezension: Fuchsrot




Titel: Fuchsrot (Academy of Shapeshifters) 
Autor/in: Amber Auburn
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 80Seiten
ISBN: 978-1530388677
 
»Du bist ein Wandler, Magdalena. Du trägst das Blut eines Tieres in dir.«

Lena führt ein ganz normales Leben. Sie geht zur Schule, liebt Bücher und Pfannkuchen mit Erdbeermus. Niemals hätte sie für möglich gehalten, etwas Besonderes zu sein. Am Tag ihres sechzehnten Geburtstags allerdings ändert sich das. Nicht genug, dass sich ihre Sinne schlagartig verbessern. Sie wird noch dazu bewusstlos und mit Erinnerungslücken im Wald aufgefunden. Als Lena erfährt, dass sie die seltene Gabe besitzt sich in ein Tier verwandeln zu können, glaubt sie an einen Irrtum. Doch es bleibt keine Zeit für Fragen. Sie ist in Gefahr und muss sofort ihr Zuhause verlassen.
In einem Camp, tief in den bulgarischen Wäldern, jenseits der Zivilisation, findet sie nicht nur die Wahrheit, sondern auch den Jungen ihrer Träume.

"Fuchsrot" bildet den Auftakt zur Academy of Shapeshifters-Serie.
Durch das schöne Cover bin ich direkt auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Natürlich habe ich auch einige positive Aspekte von der Autorin gehört und war dadurch noch neugieriger. 

Der Einstieg ist mir durch den lockeren Schreibstil sehr leicht gefallen, denn die Autorin hat einen einfachen Schreibstil der trotzdem Aussagekräftig ist. 

Die Charaktere gefielen mir unheimlich gut, denn sie wurden schön dargestellt und umschrieben.

Die Idee mit den Gestaltswandlern finde ich sehr gut. 

Ich bin aber ganz ehrlich, ich habe gemerkt das diese Kurzepisoden einfach nichts für mich sind, aber versteht mich nicht falsch: Der Auftakt der Reihe ist wirklich super, aber es ist zu kurz, zu wenig Informationen ... ich bin gerade richtig im Lesefluss gewesen und schon war es vorbei. Natürlich zieh ich dafür keinen Stern ab, denn es ändert nichts an der tollen Grundidee, der schönen Umsetzung und des einmaligen Schreibstils, außerdem ist es ja mein eigenes „Problem“.
Wer mit kurzen Episoden überhaupt kein Problem hat, der sollte sich unbedingt diese Reihe genauer anschauen... Denn die Autorin hat trotz der wenigen Seiten mich verzaubert und fesseln können und das soll schon was heißen. 

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11.01.2018

Buchverfilmung: Sieben Minuten nach Mitternacht




Kinostart (Deutschland): 04. Mai 2017
Originaltitel: A Monster Calls
Regie: Juan Antonio Bayona
Dauer: 109 Minuten
Altersfreigabe: 12 Jahre


Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner unnahbaren Großmutter wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet - um punkt sieben Minuten nach Mitternacht - aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum - oder ist es Realität?

 Am Anfang scheint der Film "Sieben Minuten nach Mitternacht" etwas langweilig und zäh. Doch der Eindruck täuscht. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Conor der in seinem jungen Alter schon viel durchmachen muss. Seine Großmutter ist nicht die liebe Oma die man sich wünscht, seinen Vater sieht er nur selten und seine Mutter ist oft krank. Zudem wird er in der Schule gemobbt und verprügelt.

Es ist eigentlich eine Geschichte "Das Kind und das Monster", ein imaginäres Monster wovor sich Kinder fürchten. Doch diese Geschichte mehr. Viel tiefgründiger. Es geht nicht um irgendwelche Fantasien eines Kindes das Zuflucht sucht, sondern auch um Angst und Trauer.
Das Monster was Conor helfen möchte, ist kein süßes Kuschelmonster, sondern ein alter Baum der riesig und furchteinflössend ist. Zudem hat dieser Baum Geschichten dabei, die keine Kindermärchen sind.

Eine unglaubliche dramatische aber auch fantastische Geschichte. Die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen. Ich habe als Zuschauer jede Rolle wirklich abgekauft. Es wurde nichts schön geredet aber dennoch wurde sehr gefühlvoll gearbeitet.
Ein toller Film, der einem wirklich nahe geht.

09.01.2018

Rezension: Countdown to Noah - Unter Bestien




Titel: Countdown to Noah - Unter Bestien 
Autor/in: Fanny Bechert 
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 336 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag

 
Teile keinen Proviant. Vermeide jede Berührung. Und das Wichtigste: Schließ sie nicht in dein Herz. Nach den Geschehnissen in NNY scheint es schwerer denn je, sich an diese drei Regeln zu halten. Angeschlagen und verletzt treten Cassidy und ihre Freunde den Rückweg an jederzeit bereit, sich gegen die Noahs zu verteidigen, die ihnen auf den Fersen sind. Doch der Feind wandelt längst unter ihnen. Denn mit jedem Tag, der vergeht, wird die Noah in Cassidy stärker und sie spürt, wie sie langsam, aber stetig selbst zur Bestie wird. Sie weiß: Wenn sie diesen Kampf verliert, wäre es nicht nur das Ende ihres eigenen Lebens, sondern auch das ihrer Freunde.
Nachdem ich den ersten Teil regelrecht inhaliert habe, musste ich unbedingt sofort mit dem zweiten beginnen.

Ich war voller Vorfreude an den zweiten Teil heran gegangen und war sowas von nervös wie es mit Cassy, Daniel, Jeff und Rita weitergehen wird. Wie sich ihre Wege ändern werden und ob sie am Ende doch wieder zueinander finden werden.

Ich war direkt sofort wieder im Geschehen drin, denn der zweite Teil knüpft nahtlos direkt am ersten an. Die Spannung war wieder direkt da und die große Neugier die mich fast kaputt gemacht hat.

Es gab einige Textstellen die mich staunen und zweifeln ließen, dann wieder welche die in mir richtige Hoffnungen geweckt haben.

Ich empfand es als Spannend als Cassy einige Fähigkeiten der Noah angenommen hat und man somit sogar teilweise die Denkweisen und Handlungen der Noahs verstehen lernen konnte. Es war einfach eine tolle Sichtweise die uns die Autorin hier beschert hat und gerade das macht den zweiten Teil für mich  zu etwas besonderem. 

Es gab einige Überraschungsmomente, wo ich mir wirklich nur dachte:"Im ernst?"... 

Die Handlungsstränge waren wieder mal sehr gut ausgearbeitet ohne logische Fehler. Ich mochte dieses mitfiebern, mitleiden und hoffen. 

Bis zum Ende wusste ich nicht wie die Geschichte um Cassy enden würde und hatte panisch Angst davor. Das Ende war überraschend, aber total zufriedenstellend. Logisch gelöst und angenehm umgesetzt. 
Ich habe diese zweiteilige Dystopie geliebt und gehasst! Ich habe gelitten, gehofft, gezittert und es wiederum vergöttert. Ich lese eine "Reihe" selten so schnell hintereinander, aber bei dieser Story kannte ich einfach kein Ende. Es hat mich so gefesselt und mich nervlich zerstört, das ich nicht aufhören konnte und wissen musste was am Ende passiert. 
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