Autoreninterview: Alina Stoica

Alina Stoica
 

 

Wann
hast du gemerkt, dass du Autorin werden möchtest?

 Eigentlich erst, als ich die Zusage eines kleinen Verlags bekam. Das war 2010.
Obwohl meine Leidenschaft fürs Schreiben bereits im Kindesalter
entfacht ist, habe ich viele Jahre überhaupt nicht mit dem Gedanken
gespielt, mit meinen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich
schrieb nur für mich, verarbeitete alltägliche Erlebnisse, die mich
beschäftigten, in Kurzgeschichten und Gedichten. 2010 hat mein
damaliger Chef mich dazu ermutigt, mich damit bei Verlagen oder
Literaturzeitschriften zu bewerben. Ich habe seinen Rat befolgt und
hatte Glück. In dem Moment, in dem ich mein erstes eigenes Buch in
den Händen hielt, wusste ich, dieses fantastische Gefühl möchte
ich öfter erleben. 

 
Welches Genre gefällt dir überhaupt
nicht? Und warum?

Science Fiction. Weil ich lieber Geschichten mag, die einen Bezug zur
Realität haben. Gerne auch mystisch angehaucht, aber eben so, dass
man sich vorstellen kann, dass die Handlung sich so zugetragen hat
oder zutragen könnte. Dystopien, futuristische Erzählungen,
Protagonisten, die mit Raumschiffen von einem Planet zum anderen
fliegen – das ist überhaupt nicht meins.

 
 
 

 

Wo
Schreibst du am liebsten? 

 

An
warmen Tagen schreibe ich am liebsten auf der Terrasse. Von dort aus
habe ich einen atemberaubenden Ausblick über den Atlantik und die
Küstenlandschaft. Den Wellen zu lauschen empfinde ich als sehr
inspirierend. Im Winter oder bei schlechtem Wetter schreibe ich
meistens im Bett. Auch aus dem Schlafzimmerfenster kann ich das Meer
sehen und höre unter mir die Brandung toben; somit ist dies die
perfekte Alternative für kühle und regnerische Tage.

 

  
 
Wie entstehen deine „Buchideen“?
Die Ideen zu meinen Büchern entstehen meist aus ganz alltäglichen Situationen. Ein unterhaltsames Gespräch, ein einschneidendes Erlebnis, eine schöne Landschaft – all das inspiriert mich zum Schreiben. Zunächst entsteht ein kleiner Funke, ein Impuls, eine Grundidee. Darauf wird der Plot aufgebaut, was bei mir meistens nachts oder im Morgengrauen geschieht. Obwohl ich eigentlich ein Tagschreiber bin, habe ich nachts die besseren Einfälle.
 
 
Gibt
es eine/n Autor/in, der/die dich sehr inspiriert beim Schreiben?
 
Ich bin
ein Riesenfan von Charlotte Link und habe alle ihre bisherigen Bücher
verschlungen. Sie gehört zu meinen Vorbildern und ja, in gewisser
Weise inspiriert sie mich auch. Ich bewundere nicht nur ihre genialen
Ideen, sondern vor allem die gelungene Umsetzung sowie Charlottes
fesselnden Schreibstil. 
 
Woran schreibst du momentan oder ist
es ein Geheimnis?

 Zurzeit
stecke ich in den letzten Zügen meines aktuellen Projekts, dem nur
noch wenige Kapitel fehlen. Es handelt sich um einen
Mystery-Thriller, der in meiner Wahlheimat Portugal, in der Algarve,
spielt.

 

Hast du ein persönliches Motto?

„Das Glück eines jeden Menschen liegt in der Beschaffenheit seiner
Gedanken.“

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Nun
zu einer etwas anderen „Fragerunde“
 

 

Strand
oder Berge?
Beides 
  
Hund oder Katze?
Hund
  
Fliegen
oder Zaubern?
Zaubern
Rose oder Sonnenblume?
Rose
 
Landleben
oder Stadtleben?
Landleben
 
 
Vielen lieben Dank für deine ausführlichen Antworten. 
 
 
©
Cover und Fotos: Alina Stoica 
Hintegrundbild: ik Fotoapp
Schriftzüge: Photoshop// Stefanie Wirtz
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1 Kommentar

  1. Ganz tolles Interview. Ich kannte die Autorin bisher noch nicht, aber du hast mich neugierig gemacht, ich schau mir jetzt direkt mal ihre Bücher an. LG Anja und noch einen schönen Sonntag 🙂

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