Filmkritik: Abgerissen

Darsteller: Irina Antonenko, Denis Kosjakow, Ingrid Olerinskaja

Regisseur(e): Tigran Sahakjan

Format: Dolby, PAL, Breitbild

Sprache: Russisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Region: Region 2

Bildseitenformat: 2.39:1

Anzahl Disks: 1

FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

Studio: Capelight Pictures

Erscheinungstermin: 29. November 2019

Produktionsjahr: 2018

Spieldauer: 82 Minuten


Beschreibung 

Für Katja und ihre Freunde soll es ein unvergesslicher Silversterabend werden. Gemeinsam wollen sie auf dem Berg eines beliebten Skigebiets das neue Jahr feiern. Auf dem Weg zum Gipfel bleibt ihre Gondel jedoch auf halber Strecke stecken. Als sich die Weiterfahrt verzögert und es auch am nächsten Tag keine Aussicht auf Rettung zu geben scheint, wird aus dem ausgelassenen Partytrip bitterer Ernst. Die Nerven in der Gruppe liegen blank. Um ihrem eisigen Gefängnis zu entkommen, kämpft jeder nun für sich allein.

Kritik 

Die Inhaltsangabe vom Film hatte direkt meine Neugier geweckt, weil ich die Thematik einfach interessant und spannend finde.

Der Film fängt relativ langweilig an, aber gewinnt an Tempo, denn recht schnell findet man sich in der Gondel wieder.

Die Schauspieler sind klasse gewesen und haben ihre Rolle gut verkörpert.  Obwohl mir persönlich kein Schauspieler bekannt vorkam, war ich von ihren Leistungen positiv überrascht. Viele verschiedene Charaktere treffen aufeinander, denken sie sind Freunde doch in der Extremsituation zeigen sie erst ihr wahres Gesicht. Ziemlich schnell kristallisiert sich heraus wer zum “Kameradenschwein” wird und wer nicht.

Viele vergleichen den Film mit “Frozen”, ich kenne ihn nicht, daher kann ich dazu absolut nichts sagen, aber für mich war der Film ganz interessant und spannend.

Die Story ist teilweise etwas zäh, aber kann immer mal wieder mit etwas Spannung punkten. Das Ende ist ziemlich mau, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, aber ich konnte mit einem guten Gefühl den Film beenden.

 

Fazit

Ein Film der mich positiv überraschen konnten, da unbekannte Schauspieler wirklich eine top Leistung an den Tag gelegt haben. Das Setting war klasse und auch die Spannungselemente waren vorhanden. Es ist zwar kein Film den mal zig mal sehen kann, aber wenn man ihn zum ersten Mal schaut, dann ist man wirklich sehr gut unterhalten.

 

 

 

©
Cover: Capelight Pictures
Schriftzüge: Photoshop // Stefanie Wirtz

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