Filmkritik: Pinocchio (Realverfilmung)

Titel: Pinocchio
Studio: Walt Disney
Spieldauer: 1 Stunde 52 Minuten
Trailer

Beschreibung

Der Spielzeugmacher Geppetto (Tom Hanks) wünscht sich nichts sehnlicher als einen Sohn. Also schnitzt er eine menschenähnliche Holzpuppe und wünscht sich, dass aus ihr ein „echter Junge“ wird. Tatsächlich erscheint in der Nacht eine blaue Fee (Sheila Atim) und haucht dem Holzbuben Leben ein. Geppetto kann sein Glück kaum fassen – er tauft die beseelte Marionette auf den Namen Pinocchio (Stimme im Original: Benjamin Evan Ainsworth). Der Tischler kümmert sich fortan rührend um seinen neuen Sohn und schickt ihn sogar in die Schule – ganz wie einen „echten Jungen“. Doch Pinocchio möchte Abenteuer erleben und die Welt entdecken. Als ihn ein Fuchs und ein Kater beschwatzen und ihm vom weltberühmten Marionetten-Theater des legendären Puppenspielers Stromboli (Giuseppe Battiston) erzählen, bei dem er als Star groß rauskommen könnte, ist der gutherzige und naive Holzjunge Feuer und Flamme. Gemeinsam mit seinem Heuschrecken-Begleiter Jiminy (Joseph Gordon-Levitt) macht sich Pinocchio schnurstracks auf den Weg zum großen Stromboli, nicht ahnend, dass er sich geradewegs in die Höhle des Löwen begibt…

Kritik

Als Disneyfan war für mich natürlich die Realverfilmung von Pinocchio ein absolutes Must Have. Ich fand die Besetzungen der Hauptfiguren schon wahnsinnig interessant, denn bisher fand ich fast jeden Film mit Tom Hanks genial.

Ich kann die ganzen schlechten Kritiken die dieser Film teilweise bekommt absolut nicht nachvollziehen. Ich finde das die Schauspieler einen wirklich guten Job geleistet haben und man ihnen die Rollen total gut abgenommen hat. Sie verkörpern für mich die Rollen perfekt und habe da absolut nichts auszusetzen.

Es gibt immer wieder Menschen die schimpfen, wenn ein Film etwas abgeändert wird oder dazu erfunden wird, aber wir sind jetzt mal ehrlich: Wir haben es hier mit einem neuen Film zu tun nur mit bekannter Storyline. Wieso sollten da neue Elemente so verkehrt sein? Ich finde die Idee mit dem Mädchen was sich mit Pinocchio bei den Puppenspielern anfreundet fantastisch und ich finde die Umsetzung perfekt. Es wirkte flüssig und nicht erfunden, sondern so, als wäre es schon immer ein Teil dieser Geschichte gewesen.

Die Animationselemente wie die Holzpuppe, der Fuchs oder die Katze sind wirklich super gelungen … Auch die typischen Szenen als sich die Kinder im Vergnügungspark in Esel verwandeln wurden gut umgesetzt und wirkten nicht zu künstlich. Viele Szenen sind vorhanden die gerade für den Film bekannt sind und genau das macht es für mich zu einem absoluten Highlight.

Allgemein habe ich die Geschichte als gelungen empfunden und das gerade, weil einige neue Aspekte mit eingearbeitet wurden und somit die Geschichte nicht trocken und ausgelutscht wirkte.

Das Ende fand ich dürftig und enttäuschend, da ich da lieber das typische Ende von Pinocchio gehabt hätte, aber selbst damit konnte ich gut leben, weil mir ansonsten der Film sehr gut gefallen hat.

 

 

Fazit

Walt Disney hat eine wirklich gute reale Umsetzung von “Pinocchio” gezaubert die mich als begeisterter Disneyfan überzeugen konnte. Die Schauspieler haben eine richtig gute Leistung vollbracht und die frischen Elemente haben die ganze Storyline nochmal so richtig angeheizt. Für mich passte alles perfekt zusammen. Der Film ist super geeignet für einen fantastischen Filmabend.

 

 

 

 

 

©
Disney
Foto: Stefanie Wirtz

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