Filmkritik: Tomb Raider

Titel: Tomb Raider
Regisseur:Roar Uthaug
Hauptdarsteller: Gary Barber, Drew Crevello, Alastair Siddons, Gary Freeman, Stuart Baird, Susie Figgis, Colleen Atwood, George Richmond, Tim Headington, Tom Harrison-Read, Cassidy Lange, Graham King, Geneva Robertson-Dworet, Patrick McCormick, Denis O’Sullivan
Studio:Warner Home Video
Spieldauer: 113  Minuten
FSK:  12
Trailer

Beschreibung

Lara Croft (Alicia Vikander) ist die leidenschaftlich emanzipierte Tochter eines exzentrischen Abenteurers, der spurlos verschwand, als sie noch ein kleines Mädchen war. Inzwischen ist Lara erwachsen, aber ihr fehlt ein klares Lebensziel. Eher unmotiviert brettert sie als Fahrradkurierin durch die Straßen der Trendviertel von East London – zum Leben reicht das kaum. Sie will sich ihren eigenen Weg suchen und lehnt daher auch die Leitung des globalen Konzerns ihres Vaters ebenso strikt ab, wie sie sich weigert, an seinen Tod zu glauben. Mittlerweile sind allerdings sieben Jahre vergangen, und man legt Lara nahe, sich allmählich mit der Realität abzufinden. Doch irgendetwas – Lara begreift es selbst nicht – treibt sie dazu, endlich herauszufinden, was ihrem Vater eigentlich passiert ist. Als Lara alle Brücken hinter sich abbricht, handelt sie bewusst auch gegen den letzten Willen ihres Vaters. Ihre Suche beginnt dort, wo er zuletzt gesehen wurde: in dem legendären Grabmal auf einer mythischen Insel, die sich irgendwo vor der japanischen Küste befinden könnte.

 

Kritik

Ich gehöre zu der Generation die noch die Tomb Raider Filme mit Angelina Jolie kennt und diese fand ich damals wirklich genial, daher hatte ich mir von dem Film jede menge Hoffnungen gemacht, dass auch dieser total überzeugen kann.

Die Ernüchterung kam eigentlich ziemlich schnell, denn wir sind hier bei einer modernen Version von Lara Croft, irgendwie total anders als erwartet und ich musste mich erstmal daran gewöhnen. Sie kann für mich die Rolle nicht leben und daher konnte mich der gesamte Film nicht wirklich fesseln und begeistern. Sie ist im Spiel eine starke und mutige Person mit besonderen Fähigkeiten was das Klettern und Erkunden angeht, aber im Film ist sie eine wahre Schlaftablette. Auch die Nebendarsteller glänzten nicht gerade mit einer Glanzleistung, aber wenn das Drehbuch sehr mager ist, wie soll der Schauspieler dann die Rolle perfekt verkörpern?

Die gesamte Storyline war total vorhersehbar. Das sie sich etwas an die Spielvorlage halten war für mich nun nichts verwerfliches, das war bei den Filmen davor nicht anders, aber hier gab es ja kein einziges neues Element, keine Überraschung, Spannung oder Action. Die Specialeffekte, wenn es diese überhaupt gab (?) waren sowas von mau …

Ein positiver Aspekt ist mir jedoch aufgefallen: Die Kulissen. Diese passen zur Story, vermitteln mit den Flair von Tomb Raider und waren schön anzuschauen, aber das ist leider auch das einzige positive was ich erwähnen kann.

 

Fazit

Puh! Wirklich schwere Kost. Lahme Charaktere, vorhersehbare und langweilige Story und Schauspieler die sich wohl von ihrer schlechtesten Seite zeigen … Was soll ich dazu noch großartiges sagen? FLOP! Das ist das einzige was mir dazu noch einfällt. Für mich als waschechter Tomb Raider Fan ein richtiger Reinfall.

 

 

 

 

 

©
Cover: Warner Home Video
Schriftzüge: Photoshop // Stefanie Wirtz

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3 Kommentare

  1. Ein neuer Lara Croft, nun ja ist irgendwie für mich todgelaufen. Also kein Film den ich mir anschauen werde.
    Alles Liebe
    Annette

  2. Hi du,
    Ich habe den Film letztes Wochenende gesehen und hab den mit den miesesten Erwartungen eingeschaltet…und war dann doch irgendwie positiv überrascht. Dass er nicht so wie die Klassiker mit Angelina werden würde, wusste ich vorher, aber als unbefangenen Neuanfang fand ich ihn…passabel.
    Klar gab es viel was mich gestört hat – gerade da ich das neue Tomb Raider wirklich exzessiv gezockt habe- Quasi alle Nebencharaktere hat man mal eben weg gelassen. Die Erkundung der Insel wurde auf ein Minimum runtergefahren und überhaupt hätte man viel mehr aus dem Film machen können.
    Allerdings empfand ich die Hauptdarstellerin als ganz in Ordnung, die im Korsett einer hölzernen Handlung gefangen war.
    Aber im Endeffekt wusste mich der Film irgendwie doch zu unterhalten, so dass ich nach dem heutzutage wohl üblichen Cliffhanger am Ende, wohl auch den 2021 erscheinenden Nachfolger im Streaming schauen werde.

  3. Ich hingegen fand den Film gut, denn er ist sehr nah am Spiel, welches die Story liefert. Der Film baut das Hintergrundwissen für die neue Serie auf, die sich eben von den Angelina Jolie Filmen lossagen wollen.
    Natürlich gibt es wenig Wendungen und alles wirkt sehr gradlinig, aber so ist es auch gewollt.

    Ich bin gespannt was noch kommt.

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