Rezension: Aroda – Die Pforte

Titel: Aroda – Die Pforte
Autor/in:  Kerstin Panthel
Format:  Print // eBook
Seitenanzahl: 700  Seiten
ISBN: 978-3751967433
Verlag: BoD


Klappentext

Ein altes, wohlbehütetes Amulett, Erinnerungen und eine schmerzhafte Lücke – es ist wenig, was Hopes Mutter Elaine hinterlässt.
Vordergründig! Denn der Fund, den Hope und ihr Bruder Peter Wochen später machen, ist umso überraschender:
Eine ganze Schublade voller meisterhafter Zeichnungen, darunter solche, die völlig fremde Orte und Personen zeigen.

Zufall, dass gerade jetzt ein Bote auftaucht? Im Auftrag ihres totgeglaubten Großvaters überbringt Nim-To Hope ein Selbstporträt ihrer Mutter – und das exakte Spiegelbild ihres Amuletts! Mysteriös genug, dass beide Teile, einmal zusammengefügt, ein untrennbares Ganzes ergeben. Beängstigend aber ist, was es nun bewirkt, denn Hope wird gegen ihren Willen durch ein Lichtportal gezerrt. Sie findet sich urplötzlich in einer Welt wieder, in der ihre Mutter unter dem Namen Ela-Ina gelebt haben und in welcher diese magische Passage eine fundamentale Rolle spielen soll.

Hope scheint mehr zu sein als nur die Tochter ihrer Mutter, doch diese Welt namens Aroda hält gleichzeitig auch mehr für sie bereit, als sie zu akzeptieren gewillt ist.

 

Rezension

Ehrlich gesagt habe ich einen riesigen Schreck bekommen als ich den dicken Schinken in der Hand gehalten habe. 700 Seiten sind wirklich eine Hausnummer und ich war gespannt ob das Buch mich überzeugen kann. Das Cover an sich hatte mir schonmal total gut gefallen, weil es schlicht, aber dennoch aussagekräftig ist.

Ziemlich schnell war ich der Geschichte verfallen, denn Kerstin Panthel hat einen unglaublich lockeren und flüssigen Schreibstil. Sie spielt förmlich mit den Wörtern und lässt die Buchstaben lebendig werden.

Die Geschichte wirkt trotz der 700 Seiten sehr gut strukturiert und logisch aufgebaut. Die Kapitellängen haben eine angenehme länge und lassen sich klar definieren. Man fliegt förmlich von Kapitel zu Kapitel. Unglaublich wie schnell sich 700 Seiten lesen lassen, wenn die Story überzeugen kann.

Wir lernen Hope und ihre Lebensumstände kennen und ich muss sagen das ich sie ziemlich schnell in mein Herz schließen konnte. Am Anfang war sie sehr schüchtern, aber sie entwickelt sich im lauf der Geschichte und das hat mir sehr gut gefallen. Ich erwarte auch von einem Buch mit so vielen Seiten das der Charakter sich im ersten Teil schon etwas verändert, denn alles andere wäre unrealistisch.

Aroda ist eine imposante und gewaltige Welt. Das Setting ist atemberaubend und hat mich mehr als nur begeistert. Die detailreichen Beschreibungen haben mir geholfen mir alles ganz genau vorstellen zu können.

Über den Handlungsstrang kann ich gar nicht so viel verraten, denn das würde euch als Leser einiges wegnehmen und ihr sollt schließlich selber in das Abenteuer abtauchen, aber eins kann ich euch sagen: Hatte ich erst gedacht das 700 Seiten ja ordentlich sind und extrem viel, so wurde ich eines besseren belehrt. Dadurch das die Storyline und das Setting so grandios waren hätte ich so furchtbar gerne noch einige Seiten mehr gehabt, aber da muss ich mich nun in Geduld üben. Zum Glück sollen noch mehr Teile veröffentlicht werden.

 

Fazit

Kerstin Panthel hat mit “Adora – die Pforte” einen unglaublichen Reihenauftakt hingelegt der mit seinen 700 Seiten noch viel zu kurz für meinen Geschmack war, denn ich wollte noch weiter in diese geheimnisvolle, mystische und spannende Welt eintauchen – Mich noch mehr mit den Figuren anfreunden und noch mehr Abenteuer bestreiten. Ich kann nicht glauben das dieses Buch so schnell ausgelesen war, aber ich möchte mehr …. viel mehr!

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

 

… Leider bisher noch keine entdeckt …

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Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: BoD

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8 Kommentare

  1. Richtig toll, wenn eine Autorin es schafft, 700 Seiten nicht ewig wirken zu lassen. Meistens verliere ich bei solch dicken Büchern irgendwann die Lust. Elaine ist übrigens einer meiner Lieblingsnamen.

  2. Ein Buch bei dem man die weiteren Teile kaum erwarten kann – toll!
    Ich hoffe, die weiteren Teile enttäuschen dich dann nicht.

  3. Liebe Steffi,

    oh, Fantasy ist ja nicht so meins. Aber ich gebe ich dir auf jeden Fall Recht, wenn ein Buch gut geschrieben ist, dann sind 700 Seiten nix.
    Ich finde es toll, dass Kerstin Panthel scheinbar so gut mit Worten umgehen kann. Daher habe ich mir das Buch mal notiert. Es eignet sich bestimmt auch super als Geschenk.

    Liebe Grüße
    Mo

  4. Wow, das klingt ja wirklich überzeugend! Finde so dicke Wälzer ja eigentlich eher abschreckend, aber du hast mich jetzt richtig neugierig gemacht auf die Geschichte. Klingt sehr spannend.

    Liebe Grüße,
    Diana

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