Rezension: Deceptive City – Aussortiert

Titel: Deceptive City – Aussortiert
Autor/in: Stefanie Scheurich
Format:  Print //  eBook
Seitenanzahl: 440 Seiten
ISBN: ‎978-3906829906
Zum Kaufen: Sternensand Verlag


Klappentext

Sicher. Sauber. Perfekt.
Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler.
Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.

 

Rezension

Durch Zufall bin ich auf die Dystopie von Stefanie Scheurich gestoßen. Hierbei handelt es sich auch um das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe, daher war ich natürlich neugierig auf die Geschichte und auch auf den Schreibstil.

Der Einstieg ist mir zum Glück sehr leicht gefallen, weil die Autorin einen sehr lockeren und flüssigen Schreibstil hat der mich direkt mitreißen konnte.

In Deceptive City dreht sich alles darum das die Stand hinter einer Mauer ist und dort nur reiche und schöne Menschen leben die nicht mehr älter werden. Kranke und alte Menschen wurden “aussortiert” und findet man dort nicht mehr … Klingt gruselig? Es wird noch besser, aber ich möchte nicht zu viel verraten, aber das hier war nur der Anfang …

Die Geschichte baut sich langsam, aber stetig auf. Die Spannung steigert sich immer mehr und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich fand das die Spannung sich wirklich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zog. Spannung ist ja immer eine Sache des Empfindens und da mich der Weltenaufbau die unterschiede der beiden Seiten enorm interessiert hat war für mich das erfahren an Informationen natürlich  super spannend. Für manche könnte das vielleicht etwas zu trocken sein, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Thya und Mitchell sind beide wirklich tolle Charaktere die ich gerne begleitet habe. Thya kennt nur die reiche, schöne und junge Welt und Mitchell die arme Welt. Beide Figuren könnten unterschiedlicher nicht aufgewachsen sein, aber gerade den Mix finde ich spitze. Ich habe noch keine komplette Verbindung aufbauen können, aber ich finde beide Figuren sehr interessant und freue mich schon in weiteren Teilen mehr von beiden zu erfahren und beide ins Herz zu schließen. Die Hauptfiguren, aber auch Nebenfiguren haben viel Potential und sind definitiv nicht langweilig. Die Autorin hat aus der Sichtweise von Thya und von Mitchell geschrieben, was natürlich super für die Storyline ist, weil man so einfach mehr vermittelt bekommt.

Für mich war der erste Teil der ruhige Einstieg in einer interessanten Welt die ziemlich gut ausgearbeitet wurde. Das Ende ist mehr als offen, daher bin ich bereits auf den Folgeband mehr als gespannt.

 

Fazit

“Deceptive City – Aussortiert” von Stefanie Scheurich ist ein ruhiger, aber auf seine Art trotzdem spannender und vor allem interessanter erster Band einer Dystopie die wahnsinniges Potential hat. Der Weltenaufbau ist extrem spannend und auch die Storyline scheint ziemlich gut durchdacht zu sein. Für mich ist dies ein Reihenauftakt der begeistern konnte und wo ich die weiteren Teile auf jeden Fall lesen muss!

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen und auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslinks und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 

 

 

Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: Sternensand  Verlag

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