Rezension: Kalt wie Schnee, hart wie Eisen

Titel: Kalt wie Schnee, hart wie Eisen
Autor/in: Jenny-Mai Nuyen
Format:  Print //  eBook
Seitenanzahl: 400  Seiten
ISBN: ‎ 978-3570313411
Zum Kaufen: cbt


Klappentext

Eine Königin ohne Herz, ein unbestechlicher Rebell und eine Liebende ohne Namen

Vom Vater verstoßen und von der Mutter verraten, wuchs die Königstochter Kanemô fernab des Palasts in einem Kloster auf. Als der Vater stirbt, will der Rebellenführer Heganen sie zur Frau nehmen, um so auf den Thron zu gelangen. Doch Kanemô will die Macht für sich. Durch einen Pakt mit einer mächtigen Hexe gelingt es ihr, Heganen unter ihre Kontrolle zu bringen und als ihre Marionette regieren zu lassen. Dafür verlangt die Hexe ihr Herz. Erst als sich der Rebell Perakín unerklärlicherweise in sie verliebt, beginnt Kanemô zu begreifen, was ihr fehlt. Aber kann sie ihr Herz zurückbekommen?

 

Rezension

Ich bin durch das schöne und doch schlichte Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Mir hat der Klappentext gefallen und daher musste ich es unbedingt lesen.

Der Schreibstil war für mich am Anfang leider etwas gewöhnungsbedürftig, daher habe ich einige Seiten gebraucht um mich daran zu gewöhnen. Die Beschreibungen sind zwar sehr detailliert und teilweise schön ausgearbeitet, aber dennoch hatte mir das gewisse Etwas gefehlt um mich völlig in den Bann zu ziehen. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, dann spürt man definitiv ein wenig den Flair von Magie und Märchen und das hatte mich Wiederrum begeistern können.

Die Hauptfiguren haben mir in der Geschichte sehr gut gefallen, weil sie sehr schön ausgearbeitet wurden und definitiv Leben eingehaucht bekommen haben. Sie wirkten alle samt sehr lebendig und authentisch.

Der Handlungsstrang ist sehr interessant und auch bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden, allerdings fehlte mir hier und da mal die Spannung, gerade am Anfang. Ich fand die gesamte Storyline fing erst so richtig ab Seite 100 an und manche hätten vielleicht bis dahin schon das Handtuch geschmissen, aber ich kann nur sagen: Es lohnt sich dabei zu bleiben, weil ich die Geschichte echt interessant fand.

Das Setting ist teilweise doch etwas düsterer als erwartet und ich weiß nicht so recht ob ich es wirklich als einhundertprozentiges Jugendbuch durchlaufen lassen könnten, weil 1-2 Szenen doch etwas heftiger waren.

Allgemein empfand ich die ganze Geschichte als sehr interessant, aber mit ein bis zwei kleinen Kritikpunkten. Unter anderem die teilweise fehlende Spannung und dann die etwas heftigeren Szenen die für mich nicht unbedingt in ein Jugendbuch gehören.

 

Fazit

“Kalt wie Schnee, hart wie Eisen” von Jenny-Mai Nuyen ist ein sehr interessanter und vielseitiger Roman der vor Fantasyelementen nur so sprudelt. Die Geschichte ist sehr interessant und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und trotz kleiner Kritikpunkte fühlte ich mich ziemlich gut unterhalten und kann das Buch jedem Fantasyliebhaber weiterempfehlen.

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

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Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: CBT Verlag

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