Rezension: Eden

Titel: Eden
Autor/in: Tim Lebbon
Format:  Print // eBook
Seitenanzahl: 550  Seiten
ISBN: 978-3966583138
Shop: Cross Cult


Klappentext

Ein brandneuer Horror-Öko-Thriller vom Bestsellerautor des Netflix-Hits The Silence.
In einer Zeit, in der die steigenden Ozeane riesige Müllinseln enthalten, der Amazonas-Regenwald fast komplett zerstört ist und zahllose Arten vom Aussterben bedroht sind, wurden die Virgin Zones eingerichtet, um gegen die Veränderung anzukämpfen. Diese dreizehn gewaltigen, für die Menschen verbotenen und der Natur zurückgegebenen Landflächen sollten zur grünen Lunge der Welt werden.

Heimlich führt Dylan ein Team von Abenteurern nach Eden, der ältesten der Zones. Sie fühlen sich von den Herausforderungen und Gefahren der primitiven Natur angezogen und wollen sie mit einem Mindestmaß an Ausrüstung, vor allem mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und ihrem Mut durchqueren.

Mit dabei ist Dylans Tochter Jenn und sie hat ein Geheimnis – Dylans Frau Kat, die sie vor Jahren verlassen hat, befindet sich bereits in Eden. Jen ist fest entschlossen, ihre Mutter zu finden, doch weder sie noch der Rest ihres Teams ist auf das vorbereitet, was vor ihnen liegt. Die Natur ist auf eine elementare und primitive Weise nach Eden zurückgekehrt und nicht mehr der Freund der Menschheit.

 

Rezension

Da mich die Thematik vom Buch total interessiert war für mich schnell  klar: Dieses Buch muss ich lesen. Dadurch das ich direkt vom Klappentext  so angefixt war hatte ich leider auch ziemlich hohe Erwartungen und  Wünsche. Mir ist aufgefallen, wenn man hohe Erwartungen hat, dann wird  man erst recht enttäuscht und ein wenig war es auch hier der Fall.

Die Charaktere haben mir sehr zugesagt. Sie waren lebendig beschrieben  und haben ihren eigenen Charakter und Stil erhalten. Ich fand das der  Autor hier genug Informationen gegeben hat damit man sich in die Lage  der Figuren hineinversetzen kann. Ich konnte zu fast jeder Figur eine  Bindung aufbauen und habe daher natürlich mit ihnen mitgefühlt.

Die Beschreibungen und den Schreibstil finde ich genial. Ich hatte ein  richtiges Kopfkino als ich mir das erste Mal die Landschaft vorgestellt  habe… Die Landschaft die solange keinen Menschenkontakt hatte war so  gewaltig. Ab und an waren manche Szenen düster, aber genau das hat der  Geschichte den gewissen Charme verliehen.

Ich weiß nicht was ich genau von der Storyline erwartet habe, aber nicht  das was ich bekommen habe. Die Grundgeschichte ist ziemlich spannend und  interessant auch die Beschreibungen waren fesselnd und einnehmend, aber  irgendwie sprang hier nicht der komplette Funken über. Die Geschichte  entwickelt sich in eine Richtung die ich nicht erwartet habe, da ich  konkrete Vorstellungen habe was die Natur anstellt, aber irgendwie hat  die Geschichte einen anderen Verlauf genommen und das hatte mich  persönlich gestört. Leider kann ich es daher nicht komplett neutral  bewerten, was mir für  das Buch leid tut, da es ja mein persönliches  Problem ist. Aber trotzdem kann ich nach reiflicher Überlegung 4  Sternchen vergeben. Fazit “Eden” ist ein Buch welches man ohne große Erwartungen oder Wünsche  starten sollten, denn die Geschichte ist alles andere als die Norm. Sie  besticht aus interesanten Handlungssträngen und einer großen Portion  bildlichen Details die uns Leser ein schönes Kopfkino schenkt. Trotz das  es nicht meinen Erwartungen entsprochen hatte konnte mich das Buch gut  unterhalten.

 

Fazit

“Eden” ist ein Buch welches man ohne große Erwartungen oder Wünsche  starten sollten, denn die Geschichte ist alles andere als die Norm. Sie  besticht aus interesanten Handlungssträngen und einer großen Portion  bildlichen Details die uns Leser ein schönes Kopfkino schenkt. Trotz das  es nicht meinen Erwartungen entsprochen hatte konnte mich das Buch gut  unterhalten.

 

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen und auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslinks und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 

 

 

 

 

Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: Cross Cult 

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4 Kommentare

  1. Hey liebe Steffi,

    das Problem mit den Erwartungen an Büchern kenne ich leider auch. Diese Beobachtung habe ich auch schon gemacht.
    Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch sehr verlockend klingt. Schon allein die Thematik reizt mich extrem und ich denke, dass ich zu mindestens mal in das Buch reinschnuppern werde. Wenn es mich dann doch einfängt, zieht es bei mir ein.

    Liebe Grüße
    Mo

  2. Hi,
    das hört sich doch gut an und ich stimme dir zu, zu viel Erwartungen ist nicht immer gut. Dein Buch hört sich aber sehr spannend an und würde mich animieren es auch zu lesen.

    Liebe Grüße
    Julia

  3. Liebe Steffi,
    Schade, dass dir das Buch nicht so gut zugesagt hat, aber sowas kommt ja, gerade wenn man so viel liest wie du, eben auch mal vor. Aber auch lustig, dass dir Schreibstil und auch die Charaktere gut gefallen haben, aber der Funke dennoch nicht übergesprungen ist.
    Für mich wäre der Storyplot nichts, aber von “Horror-Öko-Thrillern” hab ich noch nie gehört, interessantes Genre.
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

  4. Da möchte man gar nicht dran denken, dass es vielleicht mal so kommen könnte. Aber darum geht es gerade gar nicht! Das Buch, das du heute vorstellst, klingt interessant für mich, auch wenn ich vom Titel her etwas anderes erwartet hatte! Mich würde interessieren, ob die Virgin Zones der Menschheit wirklich helfen würden und wie es um Jenns Geheimnis steht!

    Liebe Grüße
    Jana

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