Rezension: Luyánta: Das Jahr in der Unselben Welt

Titel: Luyánta: Das Jahr in der Unselben Welt
Autor/in: Albrecht Selge
Format:  Print // eBook // Hörbuch
Seitenanzahl: 784 Seiten
ISBN: 978-3737101349
Verlag: Rowohlt Verlag

 


Klappentext

Jolantha ist im Bergurlaub von ihrer dauerwandernden Familie ebenso genervt wie diese von ihrer anstrengenden Tochter. Doch wer piepst da eigentlich ständig nach ihr? Äußerst merkwürdige und schwatzhafte Boten! Sie führen das Mädchen in eine faszinierende fremde Gegend, wo sie auf einmal Luyánta heißt und verzweifelt erwartet wird: Denn in der Unselben Welt herrscht Krieg zwischen den Fanesleuten und dem Heer des grausamen Adlerprinzen.

Weit und gefährlich ist die Reise, aber in der so selbstbewussten wie gewitzten Laleh findet Luyánta unerwartet eine treue Gefährtin. Und ihr Doppelwesen als Prinzessin und Weißes Murmeltier macht sie zu einer einzigartigen Kriegerin. So muss sie abenteuerliche Kämpfe mit einem Feind bestehen, der im Bund mit bizarren dämonischen Kräften ist. Zugleich droht ein verhängnisvoller Fluch Luyánta von innen zu verbrennen. Und was hat es mit den verschwundenen unfehlbaren Pfeilen und dem Weißen Schwert auf sich? Kaum zu bewältigen scheint der Weg bis zum entscheidenden Kampf um das Schicksal der Unselben Welt und um zwei höchst gefährdete Seelen: die eines geliebten Menschen und ihre eigene.

Rezension

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, weil mich das Cover wirklich fasziniert hatte und es so fantasievoll ausgeschauen hat. Fantasievoll geht es auch im Buch weiter, weil sich dort doch die ein oder andere schöne Illustration versteckt. Wirklich wunderschön!

Der Einstieg ist mir persönlich sehr leicht gefallen, weil Albrecht Selge einen sehr fantasievollen, lockeren und flüssigen Schreibstil hat. Er weiß ganz genau wie er uns Leser auf eine abenteuerliche Reise entführen kann und lässt sogar 800 Seiten nur so davon fliegen. Ab und an war ich etwas durcheinander gekommen, weil es doch eine große Menge an Figuren, aber wenn man erstmal den Dreh und die Zusammenhänge drauf hat, dann versinkt man richtig in der Storyline.

Die Parallelwelt von Jolantha , wo sie übrigens die Prinzessin Luyánta  darstellt, hat der Autor wirklich einmalig dargestellt. Die ganzen Beschreibungen von den Gefährten, Ereignissen, Gefechten, Begegnungen sind wirklich sehr lebendig beschrieben und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden und trotzdem habe ich als Leserin noch genügend Freiraum gehabt um meine eigene Fantasie benutzen zu dürfen.

Dadurch das dieses Buch für Teenager geeignet ist, haben wir hier auch oft diese übliche Teenagersprache. Manchmal ging es mir ein wenig auf den Zeiger, aber es passte einfach sehr gut zur Hauptfigur und zur Geschichte im Allgemeinen.Daher wollen wir darüber mal nicht zu viel schimpfen.

Die Figuren an sich haben mir alle ganz gut gefallen, weil alle individuell waren und sehr gut gepasst haben. Vor allem Jolantha war sehr lebendig und greifbar und hat mir als Hauptfigur enorm gut gefallen.

Der Verlauf der Geschichte war interessant und spannend zu verfolgen. Ab und an gab es ein paar Längen, aber nichts  was mich vom Weiterlesen zurückhalten konnte. Für über 800 Seiten war ich sehr gut unterhalten und hatte einige spannende Momente erleben dürfen.

 

Fazit

Albrecht Selge hat mit “Luyánta: Das Jahr in der Unselben Welt” einen außergewöhnlichen, facettenreichen und fantasievollen Roman gezaubert der die Grenze zwischen Realität und Parallelwelt vermischt. Die starke Hauptfigur und die spannende Storyline konnten mich trotz der über 800 Seiten wirklich gut und dauerhaft unterhalten. Die versteckten Illustrationen waren wirklich wunderschön und haben mit der Geschichte zusammen ein wunderschönes Buch gezaubert.

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

 

… Leider bisher noch keine entdeckt …

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Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz

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