Rezension: Am anderen Ende des Nordlichts

Titel: Am anderen Ende des Nordlichts
Autor/in: Emma Elsie
Format:  Print // eBook
Seitenanzahl: 618  Seiten
ISBN: 9783751969192
BoD

 


Klappentext

Man sagt, am Ende des Regenbogens findet man einen Schatz.
Doch was erwartet einen am anderen Ende der Nordlichter?

Nicht, dass Amy sich diese Frage je gestellt hätte. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes möchte die junge Mutter nur eins – fort von all dem Schmerz und den Erinnerungen. Zusammen mit ihrer Tochter Emily flieht sie in die Einöde Islands, um die Weihnachtsfeiertage zu überstehen. Als ihre Tochter jedoch inmitten der Eiswüste Islands verschwindet, muss die Skeptikerin auf die Magie der Nordlichter vertrauen. Auf ihrer verzweifelten Suche begegnet sie dem verborgenen Volk – jenen magischen Wesen, die heimlich unter den Menschen leben. Sie spürt ein verloren geglaubtes Verlangen …
…und folgt dem Ruf der Nordlichter.

 

Rezension

Der Einstieg ist mir am Anfang leider nicht leicht gefallen, weil wir es hier mit einigen Zeitsprüngen, Sichtweisen und Ereignisen zu tun haben. Ich als Leser fühlte mich zuerst überrumpelt, aber trotzdem sehr angetan, weil der Schreibstil an sich total flüssig und einfach gehalten war. Die Autorin hat ein unglaubliches Händchen dafür die Umgebungen und die Situationen zu beschreiben, so dass man sich später richtig in der Geschichte verlieren konnte, wenn man den Dreh erstmal richtig raus hatte.

Für mich war es keine Geschichte die man mal eben zwischendurch verschlingen kann, sondern eine die wirklich Zeit benötigt. Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Lesen und die Zeit sich wirklich auf die Storyline einlassen zu können.

Die spannenden Familienverhältnisse, die Twists und auch die Handlungen konnten mich als Leser sehr überzeugen. Langeweile kam bei der Storyline tatsächlich gar nicht auf, obwohl es nicht gerade ein dünnes Buch ist, sondern mit seinen über 600 Seiten doch schon ein etwas dickerer Schinken ist.

Ich habe mich wirklich ziemlich in der Geschichte verloren, weil sie sehr tiefgründig, durchdacht und auch komplex ist. Wirklich ein Buch zum Nachdenken und vielleicht nicht etwas für ungeduldige Leser die immer alles auf den Präsentierteller haben möchten.

 

Fazit

Emma Elsie hat hier einen atemberaubend, tiefsinnigen und spannenden Roman gezaubert der uns Leser in ein tolle Setting einlädt. Für mich ein kleines Wintermärchen zum Lesen und erleben. Der angenehme Schreibstil mit den spannenden Elementen der Storyline runden für mich das Gesamtpaket ab. Absolute Empfehlung, trotz kleinen Startschwierigkeiten.

 

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Weitere Meinungen über das Buch:

 

… Leider bisher noch keine entdeckt …

Wenn du das Buch bereits gelesen und auch rezensiert hast, dann schreib mir einfach ein Kommentar mit deinem Rezensionslinks und ich verlinke dich sehr gerne hier.

 

 

 

Bildquelle:
Foto: Stefanie Wirtz
Cover: BoD

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5 Kommentare

  1. Dieses Buch habe ich gerade heute meiner kranken Freundin mitgenommen, ich habe es aber selbst noch nicht gelesen. Da sie Lesestoff brauchte und die Bibliothek zu hat, habe ich es ihr geborgt. Dann freu ich mich ja schon drauf, wenn ich es lesen kann. Meistens habe ich ja nur noch Bücher auf dem Reader, dieses stand im öffentlichen Bücherschrank einer Nachbargemeinde und hat mich neugierig gemacht.
    Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes 2021!

    LG Antje

  2. Ich würde so gerne mal die Nordlichter sehen, aber was am Ende eines Nordlichts ist, ist ja auch mal ne gute Frage.

    Island ist auch ein Land, das ich noch unbedingt bereisen will. Vor Irland habe ich auch einen Roman gelesen und vielleicht ist das ja der Roman vor dem Urlaub? Wer weiss… Danke für den Tipp, ich gebe ihn erstmal an meine Freundin weiter, die nach Lesestoff sucht und alleine in der Quarantäne sitzt.

    Liebe Grüße, Bea.

  3. Liebe Steffi,
    Ui, bei Nordlichtern und ihren Kräften bin ich ja immer hellhörig, weil ich das magische Licht unfassbar gerne mag. Aber 600 Seiten für so eine Geschichte wären mir deutlich zu viel – und wenn der Einstieg schon holprig ist, wäre ich wohl gar nicht zum Ende gekommen.
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

  4. Liebe Stefanie,
    Danke für die Rezension. Auch wenn dies nicht mein favorisiertes Genre ist, würden mich gewiss die Beschreibungen Islands sehr reizen. Eines der Länder, die ich sehr sehr gern mal bereisen würde.
    Herzlichen Gruß
    Anja

  5. Hallo,
    alleine vom Klapptext wäre das schon was für mich gewesen. Wenn dann das Buch und der Schreibstil noch dazu passt und das Buch nicht nur oberflächlich ist, möchte ich das auch lesen.

    Danke für die Vorstellung.

    Liebe Grüße
    Julia

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