Rezension: Der Store

Titel: Der Store
Autor/in: Rob Hart
Format: Print // eBook // Hörbuch
Seitenanzahl: 592 Seiten
ISBN: 978-3453272309
Verlag: Heyne Verlag


Klappentext

Du bekommst alles im Store.
Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

Rezension 

Durch den interessanten Klappentext konnte das Buch mich neugierig machen, denn es klingt nach einer richtig tollen Geschichte.

Ich hatte echt einige Erwartungen, aber das was ich erhalten habe, war nichts was ich mir vorgestellt habe. Die Geschichte an sich ist echt spannend, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas.

Interessant fand ich die Vorstellung das so eine Situation eventuell Realität werden könnte, denn es ist nicht unbedingt so absurd. Zumindest nicht die ganze Zeit.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil der Autor mich durch die Atmosphäre in den Bann ziehen konnte. Jedoch verlor ich mich in der Geschichte selbst nicht, denn die Charaktere sind in meinen Augen sowas von blass und langweilig. Ich konnte mit ihnen überhaupt keine Verbindung aufbauen.

Im Allgemeinen fehlte mir bei diesem Buch die richtige tiefe. Es regt zwar der Idee zum Nachdenken an, aber es konnte mich nicht fesseln und überzeugen, obwohl die Story ans ich so wahnsinnig viel Potential hatte. Eventuell hatte ich auch einfach nur zu große Erwartungen? Spannung habe ich bei der Geschichte auch nicht empfunden. Es tröpfelte so vor sich hin, aber so richtig der Knall kam nicht. Ich kann jedenfalls nur sagen, das ich schon fast “froh” war als dieses Buch beendet wurde.

Fazit

Rob Hart hat hier zwar eine interessante Kerngeschichte gehabt, aber es wirkte eher wie ein ungeschliffener Rohdiamant. Der Ansatz war gut, der Schreibstil war locker und leicht, aber die Tiefe ging völlig verloren und dadurch ist der Reiz an der Story bei mir verloren gegangen. Ich war wirklich froh als ich es beendet habe.

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©
Cover: Heyne Verlag
Foto: Stefanie Wirtz
Schriftzüge,Fotobearbeitung, Bewertungmotive: Photoshop// Stefanie Wirtz

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5 Kommentare

  1. Schade, dass die Tiefe fehlte – denn die Geschichte und die Idee dahinter klingen echt interessant und spannend. Klingt nach einem neuen Ansatz – und wenn der Autor auch noch gut schreibt, wären das ja tolle Voraussetzungen. Der Klappentext hätte mich auch sehr neugierig gemacht.

  2. Liebe Stefanie,
    die Geschichte klingt tatsächlich vielversprechend, aber es ist eben nicht jeder Autor ein George Orwell, schade… aber vielleicht auch gut so. Ich kenne das Buch noch gar nicht, auf alle Fälle Danke für deine Rezension,
    lieber Grüße
    Bettina

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