Rezension: Marwani – Mitten is Herz

Titel: Marwani – Mitten ins Herz
Autor/in: Maren Dammann
Format: Print // eBook
Seitenanzahl: 288 Seiten
ISBN:978-3522506212
Verlag: Planet! Thienemann Esslinger Verlag


Klappentext

„Mira ist stark. Stärker als jeder andere. Sie hat es nur vergessen.“Seit Mira im Rollstuhl sitzt, hat sie jegliche Freude verloren. Und dass ihre Eltern auch noch ein Haus direkt neben einem Pferdehof kaufen, bringt das Fass zum Überlaufen: Weder mag Mira Pferde noch wird sie hier jemals neue Freunde finden, denn ihre alten sind natürlich in der Heimat geblieben. Doch dann galoppiert Marwani in ihr Leben. Die Schimmelstute ist wild, temperamentvoll, selbstbewusst und ungezähmt – genau wie Mira sich früher auch gefühlt hat, bevor sie den Unfall hatte. Mit der Zeit stellt Mira fest, dass sie und Marwani mehr gemeinsam haben, als sie denkt. Außerdem hat es ihr Dan, der etwas schüchterne aber talentierte Stalljunge, ebenfalls angetan. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch Wunder …

Rezension 

Dieses Buch ist ab 12 Jahre empfohlen und trotz das ich um einiges älter bin, hat mich dieses Buch durch ihre Kerngeschichte umgehauen. Hier handelt es sich um das Thema “Behinderung” und es ist ganz vorsichtig und gelungen umgesetzt worden. Gerade für jüngere Leser ist es wirklich schön beschrieben worden, vorsichtig wird sich an dieses Thema herangetastet und durch die Geschichte wird einem einiges vermittelt.

Mich hat das ganze Zusammenspiel von Pferde, Freundschaft und der Liebe sehr fasziniert und ich finde das dieses Zusammenspiel perfekt umgesetzt wurde. Das Hauptmerkmal liegt auf der Hauptfigur Mira die durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist und lernen muss nicht aufzugeben und an ihr Leben festzuhalten. Beim Klappentext erwartet man eine schnulzige vielleicht sogar übertriebene 0815 Story, aber das Buch ist so viel mehr. Es ist tiefgründig und vermittelt die Werte auf eine angenehme Weise. Auch die Textpassagen wo es um die Liebe geht sind toll mit eingebaut worden und lockern die ganze Geschichte wieder etwas auf.

Ich finde auch für Leser die mit Pferden nicht viel anfangen können ist dieses Buch mehr als geeignet, denn hier dreht es sich nicht nur um die Freundschaft zwischen Mädchen und Pferd, sondern es gibt viel mehr zu entdecken.

Das Ende gefiel mir sehr gut, denn es hat alles abgeschlossen ohne uns Leser mit offenen Fragen zurückzulassen.

Fazit

Eine außergewöhnliche Freundschaft und eine Geschichte die uns Lesern Werte vermittelt und eine klare Botschaft sendet: Wirf dein Leben nicht weg, mach das beste aus der Situation und vor allem: Gib niemals auf. Eine perfekte Mischung zwischen Hoffnung, Wut und den Mut das Leben in die Hand zu nehmen und weiter zu kämpfen.

 

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Weitere interessante Meinungen über das Buch:

… Leider bisher noch keine entdeckt …

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Cover: Planet! Thienemann Esslinger Verlag
Foto: Stefanie Wirtz
Schriftzüge,Fotobearbeitung, Bewertungmotive: Photoshop// Stefanie Wirtz

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8 Kommentare

  1. Das Buch klingt ja richtig toll, gerade so ein sensibles Thema ist doch oft schwer umzusetzen. Ich finde Bücher / Geschichten toll, die auch die Aussage nie aufgeben, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue vermitteln und doch real bleiben. Die Zauberfee, die mal kurz mit dem Zauberstab wirbelt und alles ist gut, gibt es nun mal leider nicht und das macht Betroffene oft hilflos. Ich finde solche Bücher sollten mal Schullektüre werden, damit sich jeder auf ein Miteinander ohne Vorurteile besinnt. Gerade in diesem Alter ist so vieles Unwichtige wichtig.

    Ich pack mir das Buch mal auf meine Wunschliste, auch wenn ich etwas über 12 bin.
    LG Manja

  2. Liebe Steffi,

    persönlich denke ich ja, dass wir nie zu alt für Bücher werden, egal welche Leseempfehlung sie haben.
    Deine Rezension hat mich definitiv neugierig gemacht, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob das Buch auch wirklich was für mich wäre.
    Aber eine Freundin von mir liebt solche Geschichten, daher werde ich das Buch einfach verschenken und hoffen, dass ich es mir dann mal ausleihen darf.
    Danke für den Tipp.

    Liebe Grüße,
    Mo

  3. Das klingt nach einer sehr schönen und rührenden Geschichte, in der Freundschaft, Selbstliebe und Selbstakzeptanz – auch mit Behinderung – eine große Rolle spielen. Als Jugendliche habe ich solche Bücher auch gerne gelesen (auch wenn ich keine Pferde mag), weil ich es schön finde, wenn Menschen erkennen, worum es wirklich geht im Leben.

  4. Klingt wie die Geschichte eines sehr bekannten Buches, aber aus der Sicht eines Kindes.
    Sehr wichtig auch das zu erzählen.

  5. Schon der Titel „Mitten ins Herz“ hört sich für mich interessant an. Deine Rezension hat mich vollkommen vom Buch überzeugt, danke. Ein Buch, das ich nicht nur selber für mich kaufen werde, sondern auch verschenken werde.
    Alles Liebe
    Annette

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